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Schkeuditz Lieferzeiten für Sonnenpassage festgelegt
Region Schkeuditz Lieferzeiten für Sonnenpassage festgelegt
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17:26 19.05.2015

Am Montag sollen die neuen Schilder für die Passage in Auftrag gegeben werden.

In Kürze wird in der Sonnenpassage eine Fußgängerzone mit Einschränkungen ausgeschildert. Um eine Stunde kürzer ist die jetzt hier vorgesehene Lieferzeit, in welcher Anlieferungen der Händler erfolgen können. Die Stadtverwaltung selbst hatte eine längere Anlieferzeit vorgeschlagen. Morgens innerhalb von zwei Stunden und abends während einer Stunde kann die Belieferung der Händler nun erfolgen. Diese Zeitraum-Festlegung sei das Ergebnis eines Abwägungsvorgangs, bei dem Stellungsnahmen der Händler berücksichtigt worden seien, heißt es in einem Schreiben an die Händler, welches der LVZ vorliegt. Im Umkehrschluss hieße das, dass Händler offenließen, die Lieferzeiten noch enger zu fassen.

"Die Händler sind zu ihren Lieferzeiten befragt worden", erklärte Stadtsprecher Helge Fischer. Dabei habe sich herausgestellt, dass in der Zeit zwischen 17 und 18 Uhr kein konkreter Bedarf einer Lieferzeit vorliege. "Zudem ist jene Stunde aber eine, in der der größte Fußgängerverkehr vorherrscht", führte Fischer weiter aus. Deshalb hat die Stadt entschieden, den selbst vorgeschlagenen Termin um eine Stunde zu kürzen. Durch eine Zählung ermittelt worden sei der Fußgängerverkehr in der Sonnenpassage nicht. "Das sind Erfahrungswerte", sagte Fischer.

Konkret benannt haben Händler auch der LVZ gegenüber die Lieferzeit zwischen 17 und 18 Uhr nicht. Generell hatten sie sich gegen eine Einschränkung der Anlieferzeiten ausgesprochen und betont, wenig bis keinen Einfluss darauf zu haben, wann Anlieferungen erfolgen (die LVZ berichtete). Händler votieren nach wie vor für den "Lieferverkehr frei"-Zusatz am Fußgängerzonen-Schild - eine Möglichkeit der Beschilderung übrigens, die während der Bürgerbefragung zur Sonnenpassage nicht zur Auswahl stand.

Indes geht aus dem Schreiben, das die Händler vor Ostern zur Information erhalten haben, hervor, dass nicht nur das Straßenverkehrsrecht und Sicherheitsaspekte Grund für die Einrichtung einer Fußgängerzone sind. Der Entscheidung "liegen darüber hinaus städtebauliche und -planerische Gesichtspunkte zugrunde", heißt es. Eine Wiederbelebung des öffentlichen Lebensraumes und eine Verbesserung der Lebensqualität würden angestrebt. Bereiche sollen als Ruhezonen ausgestaltet werden und Passanten zum Aufenthalt und Verweilen einladen. Diese Vorhaben sind aber Bestandteil jüngster Stadtplanungen, denn erst vor elf Monaten war die Sonnenpassage auf Veranlassung des Ordnungsamtes von einer Fußgängerzone zur "Spielstraße" beschildert worden.

"Am Montag soll die Herstellung der neuen Schilder beauftragt werden", informierte Fischer. Wann diese montiert werden, hängt vom Zeitplan der Firma ab, ergänzte er.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.04.2013

Roland Heinrich

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