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Schkeuditz Lothar Dornbusch ist ernannt
Region Schkeuditz Lothar Dornbusch ist ernannt
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11:56 26.05.2011
Lothar Dornbusch (rechts) quittiert wie vom Gesetz vorgeschrieben den Erhalt der von Oberbürgermeister Jörg Enke überreichten Ernennungsurkunde. Quelle: Olaf Barth
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Schkeuditz

Damit wird Martin Gerhard Lothar Dornbusch im Namen der Großen Kreisstadt Schkeuditz mit Wirkung vom 1. September 2011 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit bis zum 31. August 2018 zum Ersten Beigeordneten der Stadt Schkeuditz ernannt. Dafür liegen laut Enke alle Voraussetzungen vor. So zum Beispiel die notwendigen von Dornbusch abzugebenden Erklärungen treu zur Verfassung zu stehen und nicht Mitarbeiter der Stasi gewesen zu sein. Dornbusch muss zudem für die Dienstfähigkeit den gesundheitlichen Anforderungen entsprechen sowie erklären, dass nicht zu erwarten ist, in der siebenjährigen Wahlperiode dienstunfähig zu werden. Die offizielle Vereidigung soll zum Dienstantritt erfolgen, sagte Enke.

Dass Dornbusch nicht eher seine Arbeit im Rathaus beginnen kann, begründete er mit noch zu regelnden Dingen in seinem jetzigen Arbeitsverhältnis als Prokurist in einem Leipziger Ingenieurbüro. „Aber ich werde mich schon in Unterlagen einlesen und nicht unvorbereitet zum Dienst erscheinen“, versprach der 56-Jährige. Nach 20 Jahren falle der Abschied von seiner jetzigen Firma nicht leicht, er freue sich aber auf die neue Aufgabe. „Ich werde mich mit ganzer Kraft für die Interessen der Stadt einsetzen und dort, wo es möglich ist, den Oberbürgermeister unterstützen und entlasten“, sagte Dornbusch, der sich als Erster Beigeordneter in einer Großen Kreisstadt auch Bürgermeister nennen darf. Sein Ziel sei, sich für die weitere wirtschaftliche Stärkung der Kommune zum Wohle der Bürger einzusetzen und dabei auch die Ortsteile nicht zu vergessen.

Enke zählt, sagte er, vor allem auf das große Fachwissen seines künftigen Stellvertreters, der im Ingenieurbüro mit Hochwasserschutz, Umwelttechnik, Altlasten und Deponien beschäftigt war. So haben die Dölziger, die Probleme mit ihrer Altdeponie haben (LVZ berichtete), bereits mit Dornbusch Kontakt aufgenommen. Dornbusch hatte sich bisher schon als Abgeordneter im Stadtrat mit den Problemen der Kommune befasst.

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