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Schkeuditz Manfred Putzke zieht sich aus der Kommunalpolitik zurück
Region Schkeuditz Manfred Putzke zieht sich aus der Kommunalpolitik zurück
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14:25 19.05.2015
Manfred Putzke Quelle: Olaf Barth

Er gehörte bereits in der vergangenen Wahlperiode dem Gremium an. Sein Comeback liegt in dem Ausstieg von Putzke begründet, der zuvor schon nicht mehr als Ortsvorsteher von Glesien kandidiert und auch sein Mandat im Ortschaftsrat abgegeben hatte.

Für seinen Rückzug aus den Gremien gibt der Glesiener hohe berufliche Belastung und Veränderungen im persönlichen Umfeld an. "Als selbstständiger Bauingenieur bin ich viel unterwegs. Da fehlt die Zeit, sich mit ganzer Kraft diesen ehrenamtlichen Aufgaben zu widmen", sagte Putzke gestern und ergänzte: "Doch ich verschwinde nicht ganz von der Bildfläche, bleibe aktives Mitglied im CDU-Ortsverband." Seit 2004 war der 53-Jährige als Mandatsträger im Stadtrat aktiv und viele Jahre auch im Ortschaftsrat. Zu den Erfolgen seiner politischen Arbeit zählt er, "die Radefelder mögen es mir verzeihen", den Erhalt der Glesiener Grundschule. Weniger erfreulich sei zum Start seiner Tätigkeit die Tatsache gewesen, über das Schicksal der finanziell angeschlagenen städtischen Wohnungsgesellschaft mit befinden zu müssen. "Wir entschieden uns für Sanierung und gegen Insolvenz. Ein richtiger Weg, wie man heute sieht", so Putzke, der selbst Aufsichtsratsmitglied ist. Auch seine, auf Gegenseitigkeit beruhenden Reibereien mit Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) gehören zu seinem Wirken als Stadtrat. Gerade beim Thema FOC Wiedemar habe Putzke von der Verwaltung immer vollständige Informationen gefordert. "Und für die Zukunft erwarte ich, dass die Ortschaftsräte respektiert werden. Mein Credo ist, wir sind alle Schkeuditzer und dürfen nicht nach Städter und Dörfler unterteilt werden."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.04.2015
Olaf Barth

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