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Schkeuditz Max Lindner ist der Smoky-Lokführer
Region Schkeuditz Max Lindner ist der Smoky-Lokführer
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21:00 01.05.2011
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Schkeuditz

Max Lindner heißt der kleine Rabauke, der Dampfloks und Schienen mag.

Der Spross erschien natürlich nicht allein, hatte seine Eltern und Großeltern im Schlepptau. Opa Jürgen war es zu verdanken, dass der Gruppe freier Eintritt gewährt wurde. Denn er entdeckte das Foto in der LVZ. Obendrauf gab‘s von den Mitgliedern der Interessengemeinschaft (IG) Modellbahn Schkeuditz eine Dauereintrittskarte für Papa, Mama und Sohnemann. „Wir waren schon sehr überrascht“, sagte Vater Jörg Lindner.

Das Foto mit dem Sohnemann entstand während des 100-jährigen Straßenbahnstreckenjubiläums. Denn da waren Oma Annelies und Opa Jürgen mit ihrem Enkel von Leipzig nach Schkeuditz gefahren um sich die „echten“ Bimmeln anzuschauen. Ganz neu ist das für Max nicht, denn Opa Jürgen hat eine Gartenbahn, die er hegt und pflegt.

Material dafür gab es en Masse. An 45 Ständen konnte gekauft oder getauscht werden. Etwa bei Miroslav Grisa. Der Tscheche aus Usti nad Labem bringt Kleinserienmodelle unters Volk, die nach seinen Aufzeichnungen gefertigt werden. Warum gerade Schkeuditz der perfekte Ort dafür ist, steht bei Grisa außer Frage: „In der ehemaligen DDR sind fast in allen Städten Tatra-Bahnen gefahren.“

Gestaunt über Fantasiereichtum oder Detailtreue konnten die zahlreichen Besucher an acht Modul-Anlagen. „Die Überlegung, die Veranstaltung auf den 1. Mai zu schieben, hat sich gelohnt“, freute sich Mitorganisator Bernd Nitschack. Auch den Ortswechsel bereute das IG-Mitglied nicht. „Im Depot können wir in ganz anderen Größenordnungen gestalten als im Kulturhaus Sonne“, begründete er.

Alexander Bley

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