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Schkeuditz Mehr Einblick in die Praxis für Wirtschaftsschüler
Region Schkeuditz Mehr Einblick in die Praxis für Wirtschaftsschüler
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17:40 19.05.2015
Bei einmal etwas anderem "Unterricht" schauen sich Schkeuditzer Berufsschüler das richtige Präparieren von Skiern an. Quelle: Privat

"Unsere Kursfahrt in die Steiermark nach Murtal war das Pilotprojekt. Das verlief für die Schüler sehr erfolgreich. Deshalb werden wir jetzt nach weiteren Partnern in der Wirtschaft Ausschau halten", sagt Heike Wischnewski. Die BSZ-Fachleiterin für den Bereich Wirtschaft und Verwaltung ist für die Ausbildung zur Fachhochschulreife zuständig. "Wir versuchen, jedes Jahr die Attraktivität unserer Bildungsgänge zu erhöhen. So eine Kursfahrt ist dafür ein weiterer Schritt", erklärt die 50-Jährige. Die Schkeuditzer Einrichtung bietet Berufstätigen, die sich weiterqualifizieren möchten, eine zweijährige, berufsbegleitende Teilzeitausbildung im Bereich Wirtschaft und Verwaltung an. Wer noch nicht arbeitet, kann die Fachhochschulreife auch in nur einem Jahr Vollzeit-Ausbildung erlangen. "Das Angebot richtet sich an Abgänger aus den 10. Klassen. Sie erwerben bei uns die Zugangsberechtigung zu allen Studiengängen der Fachhochschulen in Deutschland", nennt Wischnewski das Ausbildungsziel.

Auf dem Weg dahin soll nun die wirtschaftliche Praxis eine größere Rolle spielen. "Natürlich sind wir auch Ski gefahren, aber der Hauptgrund der Reise war die Erkundung des Murtaler Seilbahnunternehmens", schildert Martin Blanke. Der 35-jährige Lehrer für Wirtschaft und Sport begleitete die rund 20 Berufsschüler auf der fünftägigen Kursfahrt. Täglich gab es zwei bis drei Stunden theoretische Ausbildung. Höhepunkt seien der Vortrag und die Fragerunde mit Geschäftsführer Karl Fussi gewesen. "Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein Unternehmen so in die Karten schauen lässt. Nicht nur Firmenphilosophie und künftige Strategie für den Tourismus, sondern auch die Ausgaben für den täglichen Betrieb, für Investitionen und Werbungskosten wurden uns offengelegt. Das erhöht natürlich den Lerneffekt und macht Vergleiche möglich", schwärmt Blanke von der Kooperation der Firma.

Dass es gerade mit diesem Betrieb zur Zusammenarbeit kam, erklärt sich dadurch, dass Blankes Vater in Halle eine neue Methode des Skifahrenlernens erfand und beruflich mit der Murtaler Seilbahnen Betriebs GmbH zu tun hatte. Andererseits will das BSZ bewusst Kontakte auch außerhalb der Region knüpfen, wie Wischnewski erklärte: "Die Mittelschüler oder Gymnasiasten waren oftmals ja schon in hiesigen Betrieben unterwegs. Wir wollen ihnen bei uns Neues bieten."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.03.2013

Olaf Barth

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