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Schkeuditz Mit dem Fahrrad 1385 Kilometer zum Schkeuditzer Stadtfest
Region Schkeuditz Mit dem Fahrrad 1385 Kilometer zum Schkeuditzer Stadtfest
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00:34 28.06.2015
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Jener Anstich gilt traditionell als offizieller Beginn des Vier-Tage-Festes. Dessen Organisation hat es im Vorfeld in den Stadtentwicklungsausschuss der Stadt geschafft. Auf Anregung von Bürgern kommt das Fest in diesem Jahr mit allerlei Neuerungen daher, betonte Enke in einer kurzen Ansprache. Gemeinsam mit Bürgermeister Lothar Dornbusch (Freie Wähler) zapfte er das Freibier vom Fass und reichte es an die wartende Menge.

Im wahrsten Sinne verdient haben sich das Bier auch die beiden Franzosen Danielle und Michel Lebail. Der OBM hatte die beiden extra mit jenem Getränk begrüßt. Aus der Partnerstadt Villefranche nämlich kam das Ehepaar mit dem Fahrrad angereist. Rund 1385 Kilometer legten die Senioren dabei insgesamt zurück. Gestartet waren die 70-jährige Danielle und der 76-jährige Michel am 10. Juni. Am Mittwoch waren die beiden dann nach durchschnittlich zurückgelegten 92 Kilometern pro Tag gegen 15.30 Uhr in den Stadtteil Wehlitz eingefahren. "Wir sind seit langer Zeit befreundet, verreisen auch gemeinsam in den Urlaub", sagte Herbert Stascheit, der die Pedalritter in Empfang nahm. Die längste Tagesetappe des Ehepaares übrigens führte über 117 Kilometer.

Während das Ehepaar nur die Vorhut einer noch anreisenden, vierköpfigen Gruppe aus Villefranche bildete, war auch ihre Begrüßung nur der Auftakt für das weitere Festgeschehen. So unterhielt zunächst die Tobac-Dance-Band aus Wolfen, bevor Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler Schlagermusik und alte Hits zum Besten gaben. Mit "Meisterschuss" oder "Auf die Bäume ihr Affen" standen Gassenhauer auf dem Programm, die das inzwischen zahlreich eingetroffene Publikum am Markt begeistern sollte.

Neu in diesem Jahr, und das lies der OBM nicht unerwähnt, ist die Rückkehr des bei den Schkeuditzern lang vermissten Feuerwerks. "Ich möchte noch einmal betonen, dass nicht die Stadt für den Wegfall in den letzten Jahren sorgte", unterstrich Enke. Wie berichtet, hatte eine einzuhaltende Schutzzone um den Storchenhorst in der Mühlstraße ein Zünden der Feuerwerkskörper an zentralem Platze ausgeschlossen. Nun ist mit dem Freigelände am Hort Villa Kunterbunt ein neuer Abbrennplatz gefunden. Am morgigen Sonnabend, zwischen 22.45 Uhr und 23.15 Uhr, soll das Höhenfeuerwerk stattfinden. Beste Sicht biete sich vom Rathausplatz oder genauer vom Bürgeramt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.06.2015
Roland Heinrich

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