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Schkeuditz Mühlstraße in Schkeuditz wird nächstes Jahr nicht saniert
Region Schkeuditz Mühlstraße in Schkeuditz wird nächstes Jahr nicht saniert
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00:18 06.11.2016
Jener Hügel in der Mühlstraße in Schkeuditz muss mit einer Stützwand gesichert werden.   Quelle: Foto: Roland Heinrich
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Schkeuditz

 Die grundhafte Sanierung der Mühlstraße wird im kommenden Jahr nicht erfolgen. Das bestätigte jetzt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). „Mit einem Baubeginn ist nicht vor 2018 zu rechnen“, sagte Nicole Wernicke vom Amt auf Anfrage der LVZ. Das bedeute nicht, dass 2018 gebaut wird. Ein späterer Baustart sei durchaus im Bereich des Möglichen. Das hänge davon ab, welche Ergebnisse der noch in der Bearbeitung befindliche Vorentwurf ergebe. „Momentan sieht es zwar nicht so aus, als ob ein Planfeststellungsverfahren notwendig wird. Genaues kann aber erst nach Erstellung des Vorentwurfs gesagt werden“, meinte Wernicke.

Bisherige öffentliche Äußerungen von der Stadt und vom Lasuv gingen von einer Sanierung im nächsten Jahr aus, nachdem in diesem Jahr die notwendigen Vorarbeiten durch die Leipziger Wasserwerke (LW) und durch die Stadt realisiert wurden (die LVZ berichtete). Allerdings hatte sich Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert zum Termin schon im Februar dieses Jahres vorsichtig geäußert: „Die geplanten Straßenbauarbeiten einschließlich Gehwegbau sollen vorbehaltlich der Baurechtserlangung und Einordnung in das Bauprogramm dann 2017 erfolgen.“

Grund für die jetzige Verzögerung ist eine Querungsinsel, deren Planung bisher weder von der Stadt noch vom Lasuv bestätigt worden ist. In Absprache mit der Stadt sei diese Insel auf den Plänen nun in Richtung Ortseingang verschoben worden. Diese gewünschte Umplatzierung erfordert „noch einen längeren Zeitraum bis zur Fertigstellung des Vorentwurfs“, sagte die Lasuv-Sprecherin. So seien Baugrunduntersuchungen und Rodungen notwendig gewesen. Im Ergebnis habe sich herausgestellt, dass eine Stützwand zur Sicherung eines Grundstückes errichtet werden muss, teilte Wernicke mit.

Wie die LVZ erfuhr, soll es sich bei dem zu sichernden Grundstück um jenen Hang handeln, der sich gegenüber dem Stadtmuseum befindet. Dorthin soll demnach eine Querungsinsel kommen. Die Stadt will sich auf Nachfrage nicht zum Straßenausbau äußern.
 

Von Roland Heinrich

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