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Museum zeigt Häse-Ausstellung noch bis zum Sonnabend

Museum zeigt Häse-Ausstellung noch bis zum Sonnabend

Noch bis einschließlich Sonnabend zeigt das Schkeuditzer Stadtmuseum Zeichnungen, Fotos, Ölbilder und Metallarbeiten von Karl-Heinz Häse. Jener gelernte Dekorationsmaler, der auch Dozent an der Grund-, Ober-, Berufs- und Volkshochschule war, wurde in Schkeuditz 1925 geboren.

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Uta Häse und Museumsleiter Hans Neubert neben dem Gewandhausschlüssel, den Karl-Heinz Häse geschaffen hat.

Quelle: Roland Heinrich

Schkeuditz. Seit 1952 war er nach dem Studium für angewandte Kunst freischaffend als Maler und Grafiker tätig, widmete sich aber hauptsächlich der baugebundenen und baubezogenen Kunst. Viele Bauten in Schkeuditz und der Umgebung, etwa 50 sollen es sein, zeigen seine Werke (die LVZ berichtete).

 Zur Malerei und Grafik kam Häse erst so richtig mit der politischen Wende. Zuvor nämlich war per Gesetz beauflagt, dass 1,5 Prozent der Bausummen bei Gesellschaftsbauten für die Bildkunst zu reservieren sind. Dieser Umstand bescherte Häse nicht nur in Schkeuditz oder Leipzig, sondern auch in Chemnitz oder Berlin derart Aufträge, dass die Malerei nur als Hobby betrieben werden konnte. Das änderte sich 1989/1990. Ab da rückten Malerei und Zeichnungen in Häses Schaffens-Mittelpunkt.

 "Er hat an seinem Arbeitstisch gesessen und immer betont, wie gut er es hat, sich dem widmen zu können, was ihm Spaß macht", sagte Uta Häse. Als zweite Frau Karl-Heinz Häses erlebte sie hauptsächlich das malerische Schaffen ihres Ehemanns mit. "Das war sein Lieblingsmotiv", sagte sie und zeigte auf ein Bild vom Lindauer Hafen. Hier in Lindau hatten die Häses 1992 geheiratet.

 Vom gesamten Schaffen zeigte sich Uta Häse überrascht. "Ich habe immer bewundert, was mein Mann geschaffen hat. Über vieles hat er aber gar nicht gesprochen und vieles blieb mir bisher unbekannt", sagte sie und ergänzte, dass der Blick ihres Mannes eher ein vorwärts gewandter gewesen sei.

 Neben dem symbolischen Schlüssel des Leipziger Gewandhauses stehend fragte Uta Häse den Museumsleiter Hans Neubert, wo sich der Schlüssel sonst befinde: "Im Archiv im Mendelssohn-Haus", wusste Neubert zu antworten. Warum der Schlüssel nicht öffentlich gezeigt wird - etwa im Foyer des Gewandhauses - konnte aber auch Neubert nicht beantworten.

 

 

 iDas Museum ist Mi. und Do. von 9 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr, am Fr. von 9 bis 12 Uhr und am Sa. von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.04.2014
Roland Heinrich

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