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Schkeuditz Musik-Krimi im Zeichen des Saxophons
Region Schkeuditz Musik-Krimi im Zeichen des Saxophons
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13:52 19.05.2015
Darsteller Joachim Holzhey als Privatdedektiv Bob Spencer und das SAXonia-Qartett der Villa Musenkuss begeisterten diese Woche bei drei Aufführungen über 300 Kinder und Jugendliche mit ihrem Fantasie-Musik-Krimi zum Fall Sax. Quelle: Michael Strohmeyer

Die Organisatoren des Vereins Villa Musenkuss scheuten keine Mühen, den Erfinder dieses Holzblasinstrumentes zu würdigen und widmeten ihm anlässlich seines 200. Geburtstages das Stück "Der Fall Sax". Denn Adolphe Sax hatte zwar ein großartiges Instrument erfunden, war aber selbst lange Zeit in Vergessenheit geraten. Und genau darum dreht sich das Stück, in dem natürlich reichlich und gekonnt Saxophon gespielt wird. Dafür sorgen schon Johanna Järemo (Sopran- und Alt-Saxophon), Kora Rohr (Alt-Saxophon), Anja Schiebold (Tenor-Saxophon) sowie Isabell Brückner (Bariton-Saxophon).

Als Privatdetektiv Robert "Bob" Spencer deckt Darsteller Joachim Holzhey in dem vergnüglichen Stück mit viel Augenzwinkern die Hintergründe um Herrn Sax und dessen Instrument auf. Insgesamt dreimal führte die Villa diesen Sax-Krimi im Rahmen der Schkeuditzer Kulturtage in dieser Woche auf und begeisterte so über 300 Kinder und Jugendliche. Dabei wurde wie auch in der letzten Vorstellung am Donnerstagabend das Publikum mit einbezogen. So half Adrian Sauer dem Detektiv auf die Sprünge, der sich fragte, wieso das blecherne Saxophon ein Holzblasinstrument sein soll. Weil das Mundstück aus Holz ist, wusste der Elfjährige, der selbst schon drei Jahre Saxophon-Unterricht in der Villa Musenkuss nimmt. "Er hatte die Noten schon vor den Buchstaben gekannt, für uns ist er der kleine Sax", erzählen seine Eltern Beate und Andreas Sauer lachend.

Und die Musikschüler der Einrichtung hatten zu Beginn des Abends bei ihrem Herbstkonzert selbst auch Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Und dabei waren nicht nur Saxophone, sondern auch viele andere Instrumente zu hören, die man in der Villa erlernen kann. mey

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.10.2014
mey

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