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Schkeuditz "Musik auch für die Lebenden"
Region Schkeuditz "Musik auch für die Lebenden"
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15:11 19.05.2015
Die Aufführung von Mozarts Requiem durch die Staatskapelle Halle, die Robert-Franz-Singakademie und den Schkeuditzer Singekreis beendet die Schkeuditzer Kulturtage in der Sankt-Albanus-Kirche. Quelle: Karoline Maria Keybe

Die Robert-Franz-Singakademie und der Schkeuditzer Singekreis führten gemeinsam mit der Staatskapelle Halle Mozarts berühmtes Requiem auf.

Ulrich Zickenrodt stand am Eingang der Kirche und begrüßte begeistert jeden seiner Gäste mit den Worten: "Ich freue mich, dass sie den Weg zu uns gefunden haben." Und der Villa-Musenkuss-Vereinsvorsitzende freute sich wirklich. Es sei wahrlich eine große Ehre, die Kulturtage abschließen zu dürfen, machte der Veranstalter dieses abendlichen Ereignisses deutlich. Zickenrodt war zudem begeistert davon, dass die Staatskapelle Halle zum wiederholten Male den Singekreis zur Mitwirkung bei dem Stück eingeladen hatte. Seit Mitte August haben die Schkeuditzer für diesen Auftritt geprobt.

Zickenrodt eröffnete das Konzert mit ein paar persönlichen Worten. "Ein Requiem ist auch immer Musik für die Lebenden", schloss er seine kleine Ansprache. Dirigent Frank-Steffen Elster, zugleich künstlerischer Leiter der Singakademie, hob daraufhin den Taktstock.

Der Abend begann mit einem Orgel-Solo von Felix Mendelssohn Bartholdy. Gespielt wurde dieses von Christoph Baumgarten. Gerade einmal 13 Jahre ist der kleine Musikus. Erst im Juli dieses Jahres hatte der Junior sein Orchester-Debüt mit der Staatskapelle Halle gegeben. Dennoch führte der junge Mann im schwarzen Anzug die Mendelssohn-Sonate in A-Dur souverän auf, von Aufregung keine Spur. Der Landsberger sei zwar Auftritte gewohnt, aber in dieser Kirche war er zum ersten Mal. "Ein bisschen Grund-anspannung ist immer dabei", gab Baumgarten nach dem Konzert zu - angemerkt hatten ihm die Zuschauer aber nichts. Es folgte das Requiem d-Moll - die letzte Komposition von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahr 1791. Mit Begeisterung und Hingabe lauschte das Publikum den vier Vokalsolisten, dem Chor und dem klassischen Orchester.

Nach einer guten Stunde war das Hörerlebnis vorbei. Beifall und Dankesblumen beendeten den gelungenen Abend zum Abschluss der Schkeuditzer Kulturtage.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.11.2013
Karoline Maria Keybe

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