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Nach dem Bergsprint kommt Verfolgung

Neue Wettkampfform Nach dem Bergsprint kommt Verfolgung

Es war eigentlich ein schöner Herbsttag letzten Sonntag, nur die Sonne fehlte etwas, um die Asphaltstrecken bei Wolteritz am Schladitzer See etwas schneller abzutrocknen. Denn die Abteilung Ski der TSG Schkeuditz veranstaltete hier ihren 42. Schkeuditzer Skirollerlauf. Und dafür sind nun mal feuchte Pisten und Laub nicht die idealen Begleiter für die Sportler auf den Skirollern.

Nach dem Start in der Verfolgung geht es erst einmal bergauf

Quelle: Olaf Barth

Wolteritz. Es war eigentlich ein schöner Herbsttag letzten Sonntag, nur die Sonne fehlte etwas, um die Asphaltstrecken bei Wolteritz am Schladitzer See etwas schneller abzutrocknen. Denn die Abteilung Ski der TSG Schkeuditz veranstaltete hier ihren 42. Schkeuditzer Skirollerlauf. Und dafür sind nun mal feuchte Pisten und Laub nicht die idealen Begleiter für die Sportler auf den Skirollern.

„Hier muss man wirklich kontrolliert fahren und besonders auf die zwei scharfen Kurven aufpassen“, sagte zum Beispiel der Tauchaer Roman Knoblauch. Diesmal allerdings nicht in der Rolle eines Moderators, die er sonst im Fernsehen oder bei Sportereignissen wie den Leipzig-Marathon einnimmt, sondern erneut als Aktiver in den Reihen des DHfK-Leipzig-Teams. Sehr angetan zeigte sich der 46-Jährige von der erstmals von den Schkeuditzern ausgetragenen Wettkampfform. Denn zunächst gab es einen 1,1 Kilometer langen Bergsprint und danach entsprechend der Zeitabstände ein Verfolgungsrennen über 8,8 Kilometer. Für Kinder, Jugendliche und Senioren waren die Strecken entsprechend kürzer. „So eine Wettkampfform macht die Sache interessanter. Man kann taktieren, will man Gejagter oder Verfolger sein?“, meinte Knoblauch. Er war Dritter nach dem Sprint und blieb es in seiner Altersklasse auch nach der Verfolgung. Falk Lembke vom Dresdner Skiverein und Andreas Hirche vom SV Großwaltersdorf belegten hier jeweils die Plätze eins und zwei. Bei den etwas jüngeren Herren gewann der Schkeuditzer Dirk Mannewitz vor Marc Holzhäuser vom VSC Klingenthal.

Überhaupt war dieser Wettkampf für die Gastgeber ein Erfolg: sieben Sieger, einmal Silber und mehrere dritte Plätze. „Wir hatten von den 64 Teilnehmern allerdings mit 18 Wettkämpfern bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auch die größte Mannschaft am Start“, sagte Wettkampfleiterin Mechthild Richter. Die 67-Jährige Trainerin leitet bei der TSG die Abteilung Ski. Mit dem Wettkampf selbst ist sie zufrieden, sagte sie, aber: „Ich hätte mir doch mehr Teilnehmer gewünscht. Vielleicht lag es an den Ferien, vielleicht an Terminüberschneidungen mit anderen Ski-Wettkämpfen.“

Dafür gab es wie immer viel Lob von den Gästen. „Ein sehr schöner Wettkampf. Er ist gut organisiert, alles geht sehr routiniert und liebevoll ab, wir kommen gern hierher“, sagte Volker Klamt (51), der bei der DHfK ebenfalls die Abteilung Ski leitet. Und der Wahl-Leipziger Marc Holzhäuser, eigentlich ein Vogtländer, meinte: „Ich bin positiv überrascht, wie viel Ski-Nachwuchs es hier in der Region gibt. So eine hohe Vereinsdichte hätte ich nicht erwartet.“

Von Olaf Barth

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