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Nach dem Kanalbau ist vor dem Kanalbau

Nach dem Kanalbau ist vor dem Kanalbau

Die Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) wollen noch vor Wintereinbruch die jetzigen Bauabschnitte zur Abwassererschließung in Glesien fertiggestellt haben. Doch ganz aufatmen können die Bewohner des Schkeuditzer Ortsteiles noch nicht.

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Die Delitzscher Straße in Glesien wird nach den Arbeiten der KWL nun neu gebaut. Dennoch ermöglichen die Bauarbeiter es weitestgehend, dass Anlieger mit ihren Fahrzeugen die Baustelle passieren können.

Quelle: Olaf Barth

Glesien. Wie geplant sollen die Arbeiten im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

Rund zwei Millionen Euro haben die KWL nach eigenen Angaben bisher in Glesien investiert, um den Ort an das öffentliche Abwassersystem anzuschließen. Für die Einwohner bedeutete das in den letzten Monaten Umleitungen und in den betroffenen Straßen Einschränkungen. Doch inzwischen ist der vierte Bauabschnitt, das sind die Karl-Liebknecht-Straße sowie die Ernst-Thälmann-Straße zwischen Ennewitzer Straße und An der Kleinbahn, bereits fertiggestellt, teilte KWL-Sprecherin Katja Gläß auf LVZ-Anfrage mit. Ebenfalls fertiggestellt sei der fünfte Bauabschnitt: Ernst-Thälmann-Straße bis zur Delitzscher Straße. "Zurzeit erfolgt hier die Auswertung der TV-Befahrung. Und in der Ennewitzer Straße wird derzeit die Oberfläche wieder hergestellt", so Gläß. Weitestgehend abgeschlossen seien die Rohrleitungsarbeiten auch in der Delitzscher Straße, dem Bauabschnitt 1.2. Derzeit würden hier die vorbereitenden Arbeiten zum Straßenbau erfolgen. Noch in diesem Monat soll die Schwarzdecke eingebaut werden. "Unser Ziel war es, in diesem Jahr die drei Bauabschnitte abzuschließen. Wir setzen alles daran, auch die Delitzscher Straße noch vor dem Winter fertig zu stellen", teilte Gläß mit. Als Ursache dafür, dass es zu Verzögerungen gekommen ist, nannte sie den "teils starken Andrang von Grund- und Schichtenwasser".

Mit dem Ablauf der Arbeiten zufrieden zeigte sich bisher Ortsvorsteher Manfred Putzke (CDU): "Seitens der Anwohner sind keine größeren Klagen an mich herangetragen worden. Die Karl-Liebknecht-Straße ist wieder schön geworden. Allerdings musste im zweiten Teil nachgebessert werden. Ansonsten gibt es von den Anwohnern sehr viel Lob, da die Bauarbeiter zum Beispiel in der Ernst-Thälmann-Straße sehr zuvorkommend waren. Sie versuchten alles, dass die Anwohner durchkommen."

Klärungsbedarf sieht der Ortsvorsteher noch bezüglich der Ennewitzer Straße. "Von der Straße ist ja nicht mehr viel übrig. Die muss erneuert werden. Wir als Ortschaftsrat plädieren für Pflasterung, die Stadtverwaltung für Asphalt. Aber sicher werden auch wir uns der kostengünstigeren Variante beugen müssen", vermutete Putzke. Wegen der Wirtschaftlichkeit wird in der Stadtverwaltung laut Enke bereits davon ausgegangen, die Ennewitzer Straße zu asphaltieren. Was mit dem alten Kopfsteinpflaster wird, werde noch geprüft. "Denkbar wäre, es im Gewässerbau einzusetzen", nennt Enke eine mögliche Variante. Die einzige Straße, bei der die KWL-Maßnahmen zu einem richtigen Neubau führen, sei die Delitzscher Straße.

Auch wenn jetzt von Fertigstellung der Arbeiten die Rede ist, und selbst Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) in seinen Ausführungen zur gestrigen Stadtratssitzung den Kanalbau in den Hauptleitungsbereichen für abgeschlossen erklärt, ist das noch lange nicht das Ende der Erschließungsarbeiten in Glesien. Derzeit bereiten die KWL die Ausschreibung für die Bauabschnitte 6 und 7 vor, den Rest der Ernst-Thälmann-Straße bis zum Ortseingang, An der Kleinbahn sowie den Rest der Delitzscher Straße. "Insgesamt sind das noch einmal 1700 Meter Hauptkanal sowie zirka 500 Meter Hausanschlussleitungen", erklärte Gläß.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.11.2013
Olaf Barth

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