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Schkeuditz Neubau bei Wolteritz: Erstes Widerlager für neue Brücke fast fertig
Region Schkeuditz Neubau bei Wolteritz: Erstes Widerlager für neue Brücke fast fertig
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11:52 16.02.2017
Mit einem Kran werden Schalungsbretter und Eisenstangen an die richtige Stelle bewegt. Die erste Stütze wird in Kürze betoniert. Quelle: Foto: Roland Heinrich
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Schkeuditz

Noch bauen die Mitarbeiter vom Bauunternehmen Arlt aus Frankenhain an der Verschalung für das erste Widerlager der neuen Brücke. Auf der Staatsstraße 8 zwischen Hayna und Wolteritz soll es mit einem noch zu bauenden zweiten ein neues Bauwerk tragen, das eine alte, schon abgerissene Brücke ersetzen wird. Für die nächste Woche wird das Betonfahrzeug erwartet, das die Verschalung dann befüllen soll. 80 Zentimeter breite Betonwände bilden in der Form eines U-Profils dann die erste Stütze, erklärte Vorarbeiter Peter Schramm gestern. Noch werden aber Eisenstangen in die Verschalung eingebracht und auch an der Verschalung selbst muss noch Hand angelegt werden. Mit Hilfe eines Krans wurden gestern Eisenstangen und Holzbretter an Ort und Stelle bewegt. „Wir arbeiten hier momentan zu sechst und liegen auch im Zeitplan“, sagte Schramm.

Nachdem der Beton in die Verschalung gepumpt worden ist, geht es nicht unmittelbar am zweiten Widerlager weiter: „Wir müssen warten, bis der Beton ausgehärtet ist, weil wir die Verschalung auf der anderen Seite wiederverwenden wollen“, erklärte Schramm. Ende des zweiten Quartals, also Ende Juni, soll die neue Brücke dann fertig sein. Die Brücke übrigens wird vor Ort komplettiert und nicht per Kran als Fertigteil auf die Widerlager gehoben werden, informierte der Vorarbeiter.

Unter der alten Brücke, die etwa 1981 errichtet worden war, führte einst die Bergbau-Grubenbahn entlang. Heute dient der Weg als Geh- und Radweg. Momenten ist dieser Weg aber versperrt und eine Umleitung über Wolteritz muss in Kauf genommen werden. Ersetzt wird das alte Dreifeldbauwerk durch eine 6,50 Meter lange Stahlbetonbrücke. Rund 940 000 Euro gibt der Freistaat – das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) ist der Bauherr – dafür aus.

Damit der Bau der Brücke überhaupt begonnen werden konnte, musste zunächst eine Baustellen-Umfahrung gebaut werden. Im September letzten Jahres war damit begonnen worden. Einen Monat später wurde die Umgehung Ende Oktober für den Verkehr freigegeben. Seitdem werden die Fahrzeuge per Ampelregelung jeweils in einer Richtung direkt an der Baustelle vorbeigeführt.

Bis Dezember und bis zur Winterpause auf der Baustelle war das Fundament für die Widerlager hergestellt worden, bevor Anfang dieses Jahres mit den Verschalungsarbeiten begonnen werden konnte. Der kleine Tunnel, der für die Radfahrer Anfang Sommer entstanden sein wird, ist dann etwa 7,50 Meter lang und rund zehn Meter hoch. Die Flügel der Widerlager sind circa zwölf Meter lang.

Von Roland Heinrich

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