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Schkeuditz Neubau der Volkssolidarität wird höher
Region Schkeuditz Neubau der Volkssolidarität wird höher
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15:31 19.05.2015

Bis Ende 2014 soll es stehen.

Insgesamt 81 Plätze sollten im neuen Pflegeheim der Volkssolidarität noch vor einem Jahr entstehen, 27 Plätze pro Etage. Jetzt ist das geplante Gebäude am Rathausplatz (die LVZ berichtete) kein reines Pflegeheim mehr. Auch die Zahlen haben sich geändert. "In der ersten und zweiten Etage wird es jetzt 51 Pflegeplätze geben. Die dritte und vierte Etage sind mit 31 Wohnungen für altersgerechtes Wohnen versehen", informierte gestern Geschäftsführerin Heike Richter. Zuvor hatte die Volkssolidarität gefragt, ob ein weiteres Stockwerk im Sinne der Stadt und zulässig sei. "Schkeuditz hat diese Aufstockung begrüßt, weil sich der Neubau so noch besser einpasse", sagte Richter.

Obwohl die Bauplanungen im April dieses Jahres schon so weit gediehen waren, dass ein Bauantrag hätte gestellt werden können, wurde umgeplant. Grund seien Forderungen der zuständigen Heimaufsicht gewesen, die, zuvor in Leipzig sitzend, zwar zugestimmt, jetzt nach Chemnitz gewechselt aber Änderungen vorgenommen wissen wollte. "Ursprünglich hatten wir viele Pflegeplätze mit einem Fenster nach Norden. Das hatte auch seinen Grund", berichtete Richter. Die Nordseite sei die belebte Seite mit Ladengeschäften, Bus- und Straßenbahnhaltestellen. Hier gebe es etwas zu sehen. "Doch leider hatten wir dadurch nicht genügend Sonne in den Zimmern. Das wurde angemahnt", erklärte die Geschäftsführerin.

Generell sei man aber auch dankbar gewesen, noch einmal umplanen zu müssen. "Wir haben mitbekommen, dass der Bedarf am betreuten Wohnen sehr groß ist. Das haben wir jetzt berücksichtigt", sagte Richter. Für die 31 Wohnungen gibt es schon 20 Anmeldungen, ergänzte Fachbereichsleiterin Jana Möbius-Winkler. Bei ihr laufen die Anmeldungen ein.

Der Bauantrag ist Mitte Juli nun überarbeitet gestellt worden. Diverse Nachforderungen des Landratsamtes zu Parkplätzen, zum Wasseranschluss und auch Schallschutzgutachten wurden erfüllt. "Wir rechnen eigentlich jederzeit mit der Genehmigung", sagte Richter. Je nachdem, wann die komme, werde mit dem Bau begonnen. Im Winter aber will die Volkssolidarität nicht mit dem Bau beginnen.

Binnen eines Jahres soll das Gebäude dann stehen. Auch bei den Kosten dafür haben sich die Zahlen übrigens geändert: Ist die Geschäftsführerin vor knapp einem Jahr noch von etwas mehr als vier Millionen Euro ausgegangen, ist sie jetzt bei sieben Millionen Euro angekommen. Das liege zum einem am zusätzlichen Stockwerk, zum anderen aber auch an bisher nicht geplanten Schallschutzfenstern und Balkonen.

Die Kapazität des Blockheizkraftwerkes, das von der neuen Turnhalle am Gymnasium aus auch den Neubau mit Wärme versorgen soll, reiche trotz der mit dem vierten Stock 15 Meter Höhe aus. "Zumindest habe ich nichts anderes gehört", sagte Richter.

Weitere Infos und Anmeldungen bei Jana Möbius-Winkler unter 0341 9042531.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.10.2013
Roland Heinrich

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