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Schkeuditz Neue Gewerbeflächen am Flughafen
Region Schkeuditz Neue Gewerbeflächen am Flughafen
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14:04 19.05.2015
Östlich DHL soll ein 80-Hektar-Gewerbegebiet entstehen. Quelle: Michael Strohmeyer

Für das kommende Jahr plant der Flughafen Leipzig/Halle, hierfür einen Bebauungsplan für Gewerbe vorliegen zu haben. Das bestätigte jetzt auf Anfrage der LVZ der Airportsprecher Uwe Schuhart.

Von der Radefelder Allee im Osten begrenzt befindet sich das mehr als 100 Fußballfelder große Areal im Übernahmegebiet des Flughafens, informierte der Airportsprecher. Zum Vergleich: Der Airportpark Leipzig-Halle, das ehemalige Möbel-Erbe-Gelände an der A 9, ist mit insgesamt rund 320 000 Quadratmetern Bauland, wovon übrigens 150 000 Quadratmeter noch Entwicklungsfläche auf sachsen-anhaltischem Gebiet sind, nicht einmal halb so groß, wie das jetzt in der Entwicklung befindliche Areal des Airports. "Wir sind in der glücklichen Lage, solche Flächen zu haben und auch anbieten zu können", sagte Schuhart. Dabei laufe die Vermarktung der Gebiete, wovon der Flughafen bekanntlich mehrere hat, kontinuierlich und seit mehreren Jahren.

Erst vor einem reichlichen Jahr hat ein Bebauungsplan zu Gewerbeflächen des Airports um den Bahnhof Schkeuditz-West den Stadtrat der Flughafenstadt passiert. Rund 45 Hektar sollen hier bis zur Baureife entwickelt werden. Großes, internationales Interesse an derartigen Flächen gibt es nach wie vor, sagte der Airportsprecher. Doch für Außenstehende erkennbar passiert hier nicht viel. "Derartige Flächen an Flughäfen sind äußerst knapp", sagte Schuhart. Allerdings müsse das Konzept potenzieller Investoren an sich auch tragfähig sein. Ob es Interessenten bereits ­gegeben hat, diese aber kein überzeugendes Konzept vorlegen konnten, wollte der Sprecher weder bestätigen noch verneinen.

"Das ist nicht mehr Schkeuditzer Territorium", wies unlängst Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) zur neuen 80-Hektar-Gewerbefläche "Süd-Ost" befragt hin. Das heißt, dass ein Bebauungsplan den Schkeuditzer Stadtrat wohl "nur" in Form einer Stellungnahme gegenüber der Stadt Leipzig beschäftigen wird. Dass es dabei Hinweise zum Lärmschutz geben wird, ist zu vermuten, da das neue Gebiet nördlich der Wohnsiedlung Modelwitz und nördlich der B6 entstehen soll und bei den Nutzern vorrangig auf flughafenaffine Unternehmen abgezielt wird. Das könnten auch Umschlagzentren der Logistik oder Flugzeugwartungs- oder Service-Unternehmen mit entsprechendem Immissions-Ausstoß sein.

Konkrete Anfragen von Interessenten aber gebe es noch nicht. Bei diversen internationalen Messen stoße man aber vermehrt auf Interesse, sagte Schuhart. "Das hängt auch damit zusammen, dass der Flughafen Leipzig/Halle an sich international immer mehr an Bedeutung gewinnt", erklärte er.

Mehrere Flächen vermarkten zu können, sei von großem Vorteil. So hat der Airport auch nördlich der A 14 noch etwa 35 Hektar anzubieten. "Jede Fläche hat ihre Vorteile", meinte Schuhart. Manche Investoren brauchten den Anschluss ans Gleis, manche legten Wert auf einen direkten Vorfeld-Zugang. Für die neue Fläche sind wegen der Nähe zu Porsche auch Investoren aus den automotiv­en Bereichen im Blickfeld. Ob der Airport plant, selbst zu bauen und dann zu vermieten, beantwortet Schuhart so: "Fokussiert ist in erster Linien auf potenzielle Investoren."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.07.2014
Roland Heinrich

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