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Schkeuditz Neue Männer braucht der Fasching
Region Schkeuditz Neue Männer braucht der Fasching
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14:03 19.05.2015
Gut gelaunt! Auch der Glesiener Jugend sagt der Karneval zu. Gefeiert wird inzwischen in der 30. Saison. Quelle: Jan Iven

In diesem Jahr steht der Fasching passenderweise unter dem Motto "30 Jahre und kein bisschen leise". Der Titel ist Programm, in der Turnhalle am Conradplatz geht es vor allem laut zu. Das erste Mal beim Fasching mit dabei: Eine Truppe von sieben jungen Männer, die in Lederhosen eine rockige Tanznummer aufführt. Die Jungs waren dem Aufruf des GKV "Neue Männer braucht das Dorf!" gefolgt. Denn im Verein engagierten sich zuletzt vor allem Frauen. Und tatsächlich heizen sie den rund 400 Gästen mit ihren Gesangs- und Tanzeinlagen ordentlich ein. Viele Besucher in zum Teil sehr fantasievollen Kostümen springen bei dem Auftritt der jungen Männer von ihren Bänken auf und feiern mit.

"Die bringen wirklich neuen Schwung mit", sagt eine Besucherin, die sich nach ihrem Auftritt im vergangenen Jahr zumindest zum Fasching nur noch mit Helene Fischer anreden lässt. "Wir hoffen, dass sie dem GKV erhalten bleiben." Denn die Jungs hatten spontan zugesagt, obwohl sie eigentlich gar keine Mitglieder im Verein sind. Doch das könnte sich irgendwann tatsächlich ändern. "Es war unser erster Auftritt und es war einfach nur geil", sagt Ron Kupfer. Zusammen mit seinen Kumpels vom MSV Glesien hatte der 27-jährige Polier die Tanznummer unter der Anleitung von Sportlehrerin Christin Gaschitz die Choreographie einstudiert. "Die Stimmung in Glesien ist genial. Wir könnten uns schon vorstellen, das beim nächsten Mal wieder zu machen", so Kupfer.

Gefeiert werden auch die Auftritte der Garde und der einen oder anderen Tanzgruppe. Dazu gibt es jede Menge Sketche vom Motorradrennen auf der altbekannten Glesiener Hoppelpiste bis zum Rollatorrennen. Das Männerballett nimmt in einem sehr derben Sketch Missstände in Altersheimen aufs Korn - das Publikum tobt.

Bei den Gästen kommt der Fasching gut an. "Ich komme schon seit 25 Jahren her und es immer wieder schön", sagt der 51-jährige Heiko Kraske, der als Pirat verkleidet ist. Auch Viktoria Wolf zieht ein positives Fazit von der Veranstaltung: "Es war voll, es war toll und vor allem waren die Gäste zufrieden." Ihr anfängliches Lampenfieber hat sich schnell wieder gelegt. Sie ist zuversichtlich, dass der GKV auch künftig ordentlich feiern wird.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.02.2015
Jan Iven

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