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Schkeuditz Neue Schilder für den Elsterradweg
Region Schkeuditz Neue Schilder für den Elsterradweg
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15:36 17.07.2015
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Schkeuditz

Damit auf diesen zirka acht Kilometern Radtouristen immer den rechten Weg finden, bringt der Technische Service Schkeuditz in diesen Tagen neue Schilder an.

Sven Meyer steht auf der Leiter und zieht mit einem Akkuschrauber die letzte Schelle fest. Sie hält einen der drei ein Meter langen und 25 Zentimeter breiten Wegweiser. Deutlich sind auf den Richtungsanzeigern die Orte und Kilometerangaben zu lesen. Wie hier, an der Wehlitzer Brücke, gibt es auf Schkeuditzer Flur zwölf Standorte, an denen für den Fernradweg entlang der Weißen Elster neue Schilder angebracht werden. An fünf Knotenpunkten sind es samt neuer Rohrpfosten solche großen Wegweiser wie in Wehlitz, an anderen Stellen reichen kleinere Hinweise mit dem Elsterradweg-Logo, Pfeilen und dem Piktogramm des Grünen Rings Leipzig. Der fördert die neue Beschilderung und übernimmt den größten Teil der Kosten in Höhe von rund 3000 Euro.

Eher, als nach der Radsaison, ließ sich die Beschilderung wohl nicht umsetzen. „Für eine Förderung war es wichtig, ein Konzept entsprechend der sächsischen Richtlinie für die Darstellung der Wegweiser zu erarbeiten und dann das Ganze mit dem Grünen Ring abzustimmen. Ein Prozess, der schon etwas Zeit beansprucht“, erläutert Anja Liebscher-Krell vom Schkeuditzer Amt für Tourismus, Stadtentwicklung und Wirtschafts­förderung. Sie sieht in der neuen Beschilderung Vorteile sowohl für die Radfahrer als auch für die Stadt. Denn mit Hilfe der neuen Wegweiser finden Radtouristen nicht nur ihre eigentliche Weg-Strecke, sondern zum Beispiel auch das Schkeuditzer Stadtzentrum oder das Spielmuseum. „Es spricht auch für die Stadt und hinterlässt einen guten Eindruck bei den Radfahrern, wenn es eine ordentliche Ausschilderung gibt“, so Liebscher-Krell.

Wie schnell man andernfalls verärgert sein und eine Kommune Image-Schäden erleiden kann, spürte die Rathaus-Mitarbeiterin am eigenen Leib: Sie hatte im August selbst viereinhalb Tage den Elsterradweg von Tschechien bis zum Anschluss an den Saale-Unstrut-Radweg abgeradelt. „Ich wollte wissen, worum es geht. Im Vogtland war es teilweise ganz schlimm. Sowohl der Zustand der Wege als auch die Beschilderung. Aber auch in Leipzig fehlen einfach Schilder“, beschreibt sie. Das war in Schkeuditz auch schon der Fall. Denn oft werden die Schilder Opfer von Vandalismus oder Trophäen-Jägern, die von ihrer Tour ein ganz besonderes Souvenir mitbringen wollen. Liebscher-Krell hofft nun, dass mit der jetzt stabileren neuen Beschilderung Diebstahl und Vandalismus zurückgehen. Wer selbst entlang der Elster radeln will, der erhält im Schkeuditzer Rathaus Informations-Flyer zum Radweg, weiß sie.

Olaf Barth

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