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Neue zentrale Bushaltestelle für Schkeuditz

Projekt am Rathausplatz Neue zentrale Bushaltestelle für Schkeuditz

Schkeuditz.Am Rathausplatz in Schkeuditz hört es mit dem Bauen dieses Jahr gar nicht mehr auf. Das Altenpflegeheim der Volkssolidarität steht inzwischen, die Erneuerung der Straßenbahngleise läuft gerade. Danach werden neue Bushaltestellen für einen zentralen Haltepunkt gebaut. Ein Planer stellte das Projekt jetzt vor.

Diese Bushaltestelle am Schkeuditzer Rathausplatz soll völlig neu gestaltet werden.

Quelle: Olaf Barth

Schkeuditz. Der Rathausplatz in Schkeuditz kommt nicht zur Ruhe. Nicht nur, dass dort die Volkssolidarität ihr neues Wohnobjekt baut und die Leipziger Verkehrsbetriebe dort ihr Gleise erneuern, auch die Stadt selbst plant Großes am Rathausplatz. Denn dessen Umgestaltung geht nun in die finale Phase, erhält ab November mit der Realisierung des 7. Bauabschnittes das berühmte i-Tüpfelchen. Am Standort der bisherigen Bushaltestelle soll ein moderner, zentraler Haltepunkt entstehen, an dem vier Gelenkbusse gleichzeitig einparken können. Thomas Kratzsch vom Markkleeberger Büro Seelemann Landschaftsarchitekten hatte unlängst das Projekt vorgestellt.

So können nach Fertigstellung an der Nordseite des Platzes drei Busse in der sogenannten Sägezahnaufstellung gleichzeitig einparken und Fahrgäste aufnehmen, ein vierter hätte ebenfalls noch Platz. Für den Umbau dieses Bereiches ist kein Eingriff in den kleinen Stadtpark geplant. Auch müssen im Umfeld des Rathausplatzes keine andere Straßenabschnitte umgebaut werden, der bisherige Bestand bleibt erhalten, erklärte der Planer. Von den bisherigen, bereits fertiggestellten Bauabschnitten sollen bei den Fußwegen, in den Haltestellen und beim Straßenbelag auch die in den anderen Bereichen verwendeten Materialien verwendet werden, sodass die Gestaltung des Rathausplatzes dann komplett und der 7. Bauabschnitt der „Schlussstein“ des Projektes ist. Für die Busstellplätze werde allerdings größeres natursteinpflaster als bei anderen Flächen verwendet.

Eine klarere Abgrenzung als bisher soll es zwischen Stadtpark und Wartebereich geben. Damit die Böschung besser geschützt wird, ist in dem Bereich das Anlegen einer „Sitzmauer“ vorgesehen. Die werde sicher von den vielen dort einsteigenden Schülern gern genutzt, vermutet der Planer. Im westlichen Bereich, Blickrichtung Depot, soll die Mauer 80 Zentimeter hoch sein, im östlichen Bereich 40 Zentimeter. Außerdem wird ein um drei, auf zehn Meter verlängertes, robustes Wartehäuschen hingestellt. Bei der Aluminium-Konstruktion wird auf Glas verzichtet, stattdessen kommt farblich beschichtetes Lochblech zum Einsatz. Eine komplette Überdachung des gesamten Wartebereiches sei zu teuer. Sitze und Papierkörbe erhalten eine Ausführung wie gegenüber am Bürgeramt, womit eine übergreifende optische Gestaltung gewährleistet werden soll. Die Mauer soll ebenfalls die Terrakotta-Farbe des Bürgeramtes erhalten.

Im November soll mit dem Bau des ersten Teilabschnittes im Südlichen Bereich begonnen werden. Dort befindet sich eine weitere Bushaltestelle, die wie die anderen Stellplätze einen 18 Zentimeter hohen Bord bekommt, um ein barrierefreies Ein- und Aussteigen zu gewährleisten. Außerdem soll es an jeder der Haltestellen einen Blinden-Leitstreifen samt Einstiegskennung geben. Während der gesamten Bauzeit soll der Rathausplatz zumindest Richtung Westen befahrbar bleiben. An einem Umleitungskonzept werde noch gearbeitet. Dass nicht schon eher mit dem Bau begonnen wird, hinge mit der Bewilligung der beantragten Fördermittel zusammen, sagte Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler). Bisher werden die Baukosten in Höhe von rund 586 000 Euro mit 366 000 Euro gefördert. Die Stadt hofft eine weiteren Fördermittelbescheid für bis zu 90 000 Euro, sodass das Vorhaben insgesamt zu 90 Prozent gefördert wird. Wenn sich diese Hoffnungen erfüllen, könnte die neue zentrale Bushaltestelle und damit der Rathausplatz im Juni nächsten Jahres fertiggestellt sein. Der Verkehr kann auch nach der Umgestaltung weiterhin in beiden Richtungen über den Rathausplatz fließen.

Von Olaf Barth

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