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Neuer Autohof an der A 9? Verhandlungen für Gewerbegebiet laufen

Neuer Autohof an der A 9? Verhandlungen für Gewerbegebiet laufen

Verhandlungen mit einem "Großnutzer" laufen derzeit am Airportpark Leipzig-Halle. Schon in den "­kommenden Wochen" rechnet die BNP Paribas Real Estate GmbH damit, einen Käufer für einen Großteil der Flächen im ­ Gewerbegebiet Watzschkenbreite in Schkeuditz ankündigen zu können.

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Ein weiteres Logistikunternehmen könnte hierher kommen. Verhandlungen mit einem möglichen Käufer von rund elf Hektar Fläche laufen.

Quelle: Michael Strohmeyer

Schkeuditz. Das verkündet der Direktor Regionales Investment und Industrie-Service, Frank Thierfelder, in einem Newsletter, der jetzt auf der Internetseite des Airportparks zu finden ist.

"Die Großnutzer, mit denen wir in Kontakt stehen, interessieren sich vorrangig für etwa elf Hektar des Areals" sagte Thierfelder auf Anfrage der LVZ. Das würde eine Bebauung mit etwa 80 000 Quadratmetern Logistikfläche zulassen, erklärt der 38-Jährige. "Zu aktuellen Verhandlungsständen können wir leider keine Auskunft geben", ergänzte er, lies aber durchblicken, dass an mehreren Fronten verhandelt wird. "Die Gespräche beschränken sich vorrangig auf den Kauf der Grundstücke, jedoch gibt es auch Revitalisierungspläne für das ehemalige Möbel-Erbe-Gebäude", sagte Thierfelder der LVZ. Im eigenen Newsletter heißt es: "Wir gehen davon aus, in den nächsten Wochen einen großen Schritt im Hinblick auf eine ganzheitliche Vermarktung der Flächen weiterzukommen." "Ganzheitlich" beziehe sich dabei sowohl auf die Vermietung der bestehenden Gebäude, als auch den Bereich der Grundstücksentwicklung.

Der Airportpark Leipzig-Halle bietet derzeit etwa 316 000 Quadratmeter Bauland, wobei etwas weniger als die Hälfte Entwicklungsfläche auf sachsen-anhaltischem Gebiet ist. Von den sechs Grundstücken auf Schkeuditzer Territorium sind bereits zwei an den Spediteur Translog (etwa 70 000 Quadratmeter) und an das Familienunternehmen Max Weishaupt (etwa 12 500 Quadratmeter)verkauft (die LVZ berichtete). Jetzt soll die nördlichste und größte Teilfläche an den Mann gebracht werden.

"Wir rechnen damit, in den nächsten zwei Monaten in den Verhandlungen entscheidend weiterzukommen", meinte Thierfelder. Warum? In den letzten Wochen sei eine erhöhte Nachfrage nach logistikfähigen Grundstücken im Norden von Leipzig verzeichnen worden. Dass stimme optimistisch, mit dem Airportpark beste Chancen auf eine erfolgreiche Ansiedlung eines Großnutzers zu haben.

Bewegung gibt es aber auch in eine andere als die Logistik-Richtung: "Schaut man sich etablierte Logistikstandorte in unserer Region an, so haben diese Standorte neben der sehr guten Verkehrsanbindung auch ein gewisses Maß an Nahversorgung zu bieten", erläuterte Thierfelder. Dazu zählten unter anderem eine gastronomische Versorgung, ausreichend Lkw-Stellplätze, auch Übernachtungsmöglichkeiten und Kfz-nahe Dienstleistungen. "Unsere Aktivitäten zielten daher stets darauf ab, eine möglichst große Bandbreite an Nutzern anzusprechen und für die Möglichkeiten am Standort zu werben. "Deshalb haben wir auch das Gespräch mit Tankstellen- und Autohofbetreibern gesucht und sind dabei auf reges Interesse gestoßen", lässt der Diplom-Immobilien-Ökonom durchblicken. Klar sei aber auch, dass man sich vorrangig nach den Flächen-Layouts der künftigen Großnutzer richtet.

Jene "Flächen-Layouts" spielen auch bei der Erschließung des Areals eine Rolle. Wie berichtet, beginnt der Bau der Zufahrtsstraße und damit die innere Erschließung des Gewerbegebietes im Sommer. Dabei sei die neue Zufahrt, die künftig den Anschluss an die B 6 gewährleistet, nur ein Teil der inneren Erschließung. "Wie genau die Straßenführung künftig aussehen wird, hängt von den Anforderungen der künftigen Nutzer ab und kann daher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final bestimmt werden", sagte Thierfelder.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.05.2014
Roland Heinrich

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