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Neuer Gymnasiumsbau ist eröffnet

Neuer Gymnasiumsbau ist eröffnet

Es wurde gewerkelt und geputzt bis zum letzten Arbeitstag. Selbst am Sonnabend legten Lehrer noch einmal Hand an. Gestern nun nahmen sie und die Schkeuditzer Gymnasiasten feierlich ihr neues Domizil in Besitz.

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Ein feierlicher Augenblick für die Schkeuditzer Gymnasiasten: Die Fünftklässlerin Luci Lux schneidet das rote Band am Eingang durch. Mit der Klasse 5a und Lehrerin Lydia Valdorf darf sie als erste in das neue Haus.

Quelle: Olaf Barth

Schkeuditz. Insgesamt 4,6 Millionen Euro werden für diesen ersten Bauabschnitt in der Lessingstraße investiert.

Als sich gestern 7.30 Uhr der Schulhof am Schkeuditzer Campus mit über 600 Fünft- bis Zwölftklässlern gefüllt hatte und auch die Lehrer vor das frisch sanierte rote Gebäude getreten waren, ebbte das Stimmengewirr ab und eine mit Spannung gefüllte Stille ergriff Raum. Noch war der Eingang an der Treppe mit einem roten Band versehen. Luftballons und ein Transparent mit einem Herzlich Willkommen unterstrichen den besonderen Moment. Schulleiter Jürgen Melzer kämpfte noch etwas mit der Tontechnik, weshalb er seine Begrüßungsansprache vom Fenster des Sekretariats aus hielt. Als er den Firmen für die fristgemäße Fertigstellung des Baus dankte, brandete unter Schülern und Lehrern spontaner Applaus auf. „Jetzt lasst uns aber auch gemeinsam dafür sorgen, dass alles so erhalten bleibt“, appellierte Melzer.

Der Fünftklässlerin Luci Lux blieb es dann vorbehalten, gemeinsam mit Melzer und Petra Kemmling vom Eigenbetrieb Kommunale Bildungsstätten des Landkreises Nordsachsen das Band an der Treppe durchzuschneiden. Anschließend zog Klasse für Klasse mit ihren Lehrern in das Gebäude, um in den neu hergerichteten Zimmern die erste Unterrichtsstunde zu beginnen.

„Es ist dem Einsatz der Lehrer und Handwerker zu verdanken, dass die Schule pünktlich eröffnet wird. Das wird ein sehr schöner Komplex hier“, sagte Kemmling mit Blick auf die Sportanlage und den benachbarten Kaufmann-Spielplatz. Der Landkreis ist Bauherr des Gymnasiums und steuert wie die Stadt Schkeuditz 20 Prozent Eigenmittel zu den Baukosten bei. Die anderen 60 Prozent stammen aus EU-Fördertöpfen. Sachsens Kultusministerium, Bildungsagentur und Aufbaubank trugen zur organisatorischen und finanziellen Absicherung bei. Beim offiziellen Festakt am 16. September wird das sicher auch noch einmal betont werden. Kemmling bekräftigte, dass auch der noch fehlende Anbau im zweiten Bauabschnitt kommen wird. Die Unterlagen liegen bei den Prüfbehörden, bis zum Schuljahresbeginn 2013/2014 soll auch dieses 2,6 Millionen Euro teure Vorhaben abgeschlossen sein.

Dass es gestern auf dem Schulhof so ordentlich aussah, daran hatte auch ein Arbeitseinsatz der Eltern großen Anteil. „Wir hoffen, dass Schule und Gelände von den Schülern auch sauber gehalten werden“, sagte Elternsprecher Andreas Geisler. Für die Kinder sei das neue Gymnasium ein Quantensprung. „Es ist toll, was hier entstanden ist“, lobte Geisler. Gleichzeitig sah er schon zwei Brennpunkte: „Der Schulhof ist zu klein, die Fahrradabstellflächen müssen anders organisiert werden. Und Umkleidemöglichkeiten für den Sportunterricht fehlen auch noch.“

Michael Höhnel, „Schuldiener“, wie er sich selbst bezeichnet, fotografierte gestern lächelnd und entspannt das Geschehen auf dem Schulhof. Vom 58-Jährigen war der ganze Umzugsstress der letzten 14 Tage abgefallen. „Das war extrem. Aber heute ist einfach nur ein toller Tag“, schwärmte der Hausmeister.

Probleme bei der Anfahrt wurden nicht ausgemacht. „Ich hatte lediglich einige am Rathaus eingefangen, die nicht genau wussten, wie sie zu der Schule kommen. Aber ansonsten lief alles reibungslos. Auch der Schülerverkehr hat pünktlich geklappt“, sagte Wolfgang Walter, der das Bau- und Schulamt leitet. Olaf Barth

Olaf Barth

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