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Schkeuditz Neun Schüler erhalten Kompetenznachweis
Region Schkeuditz Neun Schüler erhalten Kompetenznachweis
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05:00 29.06.2010
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Schkeuditz

Dabei durften sie sich auf der große Bühne auf dem Markt applaudieren lassen.

„Alle Jugendlichen haben sich bei der Theaterarbeit besonders hervorgetan“, ist Hubrich erfreut. Seit mehreren Jahren seien die vier Ausgezeichneten vom Burgtheater schon mit der Erarbeitung von einzelnen Szenen bis hin zu annähernd ganzen Theaterstücken selbst betraut, berichtet die Theaterleiterin. „Dabei spielt Durchhaltevermögen, Verantwortung und Teamfähigkeit – also soziale Kompetenz – eine entscheidende Rolle“, weiß die Sozial- und Theaterpädagogin.

Die fünf Schüler der GtB etwa seien seit etwa acht Monaten bei dem Projekt dabei. „Es ist schon ein Unterschied ob jemand einfach mitmacht oder ob jemand begeistert ist, eigene Ideen entwickelt, die Werbung in die eigenen Hände nimmt oder andere vom Projekt zu begeistern versucht“, so Hubrich. Dies sei mit dem Zertifikat gewürdigt worden und könne bei der Bewerbung auf dem Arbeitsmarkt beigelegt werden. Auch hier spiele ja soziale Kompetenz eine wesentliche Rolle.

Die Auszeichnung von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendarbeit, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird ist projektbezogen. Dabei gilt es, eigene Schlüsselkompetenzen zu erfassen und gezielt darauf aufzubauen. Unter ständiger Betreuung einer Fachkraft, wird ermittelt, welche Stärken und Fähigkeiten die Schüler haben und wie sie diese entwickeln. Vier Schritte beinhaltet der Nachweis: Die Praxisanalyse, die Beobachtung, den Dialog mit der Fachkraft und die abschließende Beschreibung der individuellen Fähigkeiten.

Der Kompetenznachweis dokumentiert die Auswirkung der kulturellen Bildungsarbeit für den einzelnen Jugendlichen. Er besteht aus einer prägnanten Beschreibung der künstlerischen Aktivitäten und der sichtbar gewordenen individuellen Stärken.

„Im konkreten Fall geht es um das Theaterstück ,Schneewittchen einmal anders‘“, sagt Hubrich. Immer wieder erstaunt sei sie gewesen, welche Alltagsprobleme, die in dem Stück zur Sprache kommen sollen, von den Jugendlichen auf den Tisch gelegt worden. Auch wie sich die Jugendlichen in der Zeit der Teilnahme entwickelt haben, sei beeindrucken gewesen, so die Pädagogin. „Von Eltern und Lehrern ist mir diese Persönlichkeitsentwicklung bestätigt worden“, freut sich Hubrich. So sei das Selbstbild der Jugendlichen gefestigter und das Auftreten selbstsicherer, berichtet sie.

„Im September stoßen wieder neue Schüler zum Projekt hinzu“, berichtet Hubrich. Im Dezember dann soll „Schneewittchen einmal anders“ aufgeführt werden.

Roland Heinrich

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