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Schkeuditz Noch kein Verkehrskonzept für geplanten B-186-Ausbau
Region Schkeuditz Noch kein Verkehrskonzept für geplanten B-186-Ausbau
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00:34 03.08.2015
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Schkeuditz

"Das Verkehrskonzept ist noch nicht fertig. Gegenwärtig laufen die Abstimmungen zwischen den betroffenen Verkehrsämtern", teilte Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) auf Anfrage der LVZ mit. Damit können bisher noch keine Aussagen zur geplanten Verkehrsführung gemacht werden, hieß es vom Lasuv.

Noch in diesem Jahr will die Stadt eine Stützmauer entfernen und örtlich versetzt wieder neu aufbauen, um mehr Platz für Fußgänger und Verkehr zu bekommen. Recht eng nämlich geht es an jener Stelle gegenüber dem Storchenhorst und an einer scharfen Kurve momentan zu. Obwohl diese Baumaßnahme im Zusammenhang mit der B186-Erneuerung zu sehen ist, agiert Schkeuditz hier eigenständig. "Die Stützmauer hat das Lasuv im Auftrag der Stadt Schkeuditz zwar geplant. Eine Vereinbarung über die Baudurchführung besteht aber nicht", sagte Siebert. Das bedeutet entgegen vorheriger Aussagen, dass auch Schkeuditz für die Verkehrsführung während der Bauzeit zuständig ist.

Auch dafür gibt es momentan aber noch keinen endgültigen Plan. "Womöglich können wir einer Vollsperrung für diese Arbeiten aus dem Weg gehen und den Verkehr einspurig an der Baustelle vorbei leiten", hoffte Bürgermeister Lothar Dornbusch (Freie Wähler) unlängst. Das Problem bestehe beim technischen Gerät, dass für die Erneuerung der Wand zum Einsatz kommt. "Es muss schräg in den Untergrund gebohrt werden", erklärte Dornbusch. Ob das mit nur einer halbseitigen Sperrung der Straße zu machen ist, werde gerade geprüft. Wenn nicht, gibt es Überlegungen, nur während der Bohrungen komplett zu sperren. Die Stadt will rechtzeitig informieren, in welcher Art Sperrungen und Umleitungen geplant sind.

Die Erneuerung der zum Teil über 100 Jahre alten Mischwasserleitungen, die sich unter der Straße befinden und im Zuge der Straßenerneuerung durch die Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) ausgetauscht werden sollen, ist für nächstes Jahr geplant, informierte die Lasuv-Sprecherin. Diese Arbeiten haben einen Gesamtumfang von rund 400 000 Euro. Im Bereich der Hauptleitung tauschen die KWL auch 20 Hausanschlüsse aus. Ob dabei Kosten für die Anwohner entstehen, wurde nicht mitgeteilt.

"Der Straßen- und Gehwegbau soll 2017 erfolgen", ergänzte Siebert. Wie diese Straße danach aussehen wird, scheint indes noch nicht klar zu sein: "Art und Umfang einer möglichen Straßenraumgestaltung stehen frühestens zum Ende dieses Jahres mit der Festlegung auf einen Vorentwurf fest."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.07.2015
Roland Heinrich

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