Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Schkeuditz Oberbürgermeister reagiert auf Vorwürfe der Händler
Region Schkeuditz Oberbürgermeister reagiert auf Vorwürfe der Händler
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 09.10.2010
Anzeige
Schkeuditz

Man sei gewillt, weiterhin das Gespräch mit der Verwaltung zu suchen, „die diesen Sachverhalt noch nicht verstanden hat oder sich nicht genug mit Schkeuditz verbunden fühlt“, hieß es in dem entsprechenden Protokoll (LVZ berichtete). Nun hat sich Oberbürgermeister Jörg Enke (FW) zu Wort gemeldet. Dabei tritt er in ein Zwiegespräch mit IG-Sprecher Sven Burkel, der besagtes Protokoll weitergeleitet habe und nach gestriger Bestätigung bei besagtem Treffen nicht zugegen war. Dem Protokoll entnehme Enke, dass offensichtlich Informationen von der Stadt an Burkel nicht verstanden, den Mitgliedern der IG nicht weitergeleitet oder verzerrt wiedergegeben wurden. „Sie wissen, dass man mit mir reden kann. Die Protokollfeststellung, die Stadtverwaltung fühle sich nicht mit der Stadt Schkeuditz verbunden, halte ich aber unter keinen Umständen für zutreffend“, heißt es weiter.

„Die von uns gebildete Meinung ist sicher nicht nur subjektiv, sondern zeigt auf, wo es noch Reserven gibt. Eine gut funktionierende Stadtverwaltung macht noch lange keine lebenswerte Stadt. Dazu gehört die Anstrengung aller Vereine, Institutionen oder Bürger. Um diese Anstrengungen zu Bündeln und erfolgreich umzusetzen (und nicht nur zum Stadtfest) bedarf es eines Koordinators“, antwortet Birgit Leo als Sprecherin der IG. Wie wichtig die Kommunikation sei, zeige gerade dieses Beispiel, ergänzt sie. Bis zu einem persönlichen Gespräch mit Enke nutze die IG nun – aktuell zum Thema Weihnachtsmarkt – die von Enke genannten Ansprechpartner Falk Wenzel und Anja Liebscher-Krell in der Verwaltung.

Roland Heinrich

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im Gegensatz zu Markranstädt oder Taucha gab es in Schkeuditz keine offizielle Feier zum Tag der Deutschen Einheit. Dennoch gibt es auch in der Elsterstadt Menschen, für die der 3. Oktober für immer ein ganz besonderer Tag bleibt.

09.10.2010

Bis in die frühen Morgenstunden waren gestern 27 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Schkeuditz und Radefeld auf der Bundesautobahn (BAB) 9, zwischen der Anschlussstelle Großkugel und dem Schkeuditzer Kreuz im Einsatz.

08.10.2010

Die Stadt Schkeuditz beabsichtigt, auf dem Altscherbitzer Friedhof eine Stätte des Gedenkens an die Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten zu errichten (LVZ berichtete).

08.10.2010
Anzeige