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Schkeuditz Offene Unternehmen: Mittelschüler sehen sich bei Bitzer um
Region Schkeuditz Offene Unternehmen: Mittelschüler sehen sich bei Bitzer um
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06:00 17.03.2010
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Schkeuditz

Dafür besuchten sie die Firma Bitzer Kühlmaschinenbau Schkeuditz GmbH. Pünktlich um zehn treffen die Jugendlichen im Unternehmen ein. Los geht es zunächst in der Lehrwerkstatt. Ausbildungsleiter Roland Zschörner gibt einige Hintergrundinformationen zum Profil der Firma. Von nebenan, aus der Fertigungshalle, sind die Maschinen schon deutlich zu hören. „Wir fertigen hier Verdichter für unterschiedliche Kälte- und Klimaanlagen“, sagt der 58-Jährige. „Mit der Ausbildung zum Industriemechaniker und der Ausrichtung Feingerätebau könnt ihr in unterschiedlichen Bereichen arbeiten“. Schlosser, Monteur oder Steuerungstechniker seien nur einige Beispiele. Fünf Plätze werden hier am Schkeuditzer Standort der weltweit agierenden Firma jährlich vergeben. „Und die meisten nach erfolgreichem Abschluss auch übernommen“, erzählt der Ausbildungsleiter. Die Gruppe betritt nun eine der Fertigungshallen. Der erste Eindruck: Warm ist es und laut. Der Geräuschpegel ist schnell Nebensache, das Interesse an den unterschiedlichen Maschinen und Fertigungsplätzen groß. Roland Zschörner führt die Gruppe vorbei an Pressmaschinen, an Honmaschinen zur Anfertigung von Aussparungen und vorbei an Montagebereichen. Dann geht es zum Lager und zu dem Abschnitt, in dem die fertigen Verdichter zum Transport an die Abnehmer vorbereitet werden. Etwa 600 Mitarbeiter beschäftigt die Firma hier in Schkeuditz. 83 junge Menschen wurden seit der Neugründung 1991 ausgebildet. Damals entstand der Schkeuditzer Bitzer-Standort aus dem ehemaligen VEB Maschinen- und Apparatebau. Mit Blick auf die Zukunft betont Zschörner: „Wir müssen und wollen einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel leisten. Gerade in den kommenden Jahren brauchen wir Nachwuchskräfte.“ Sicher ein Grund, warum das Unternehmen in diesem Jahr zum zweiten Mal an der Aktionswoche „Schau rein! Die Woche der offenen Unternehmen Sachsen“ teilnimmt. Und die Schüler nehmen es an. Einige von ihnen sind ebenfalls das zweite Mal dabei. Nach der etwa einstündigen Runde durch die Fertigungshallen stellen sie noch einige Fragen. „Kann man hier auch ein Praktikum machen?“, will zum Beispiel Philipp Hauguth wissen. „Ja, kann man“, antwortet Roland Zschörner. Am Donnerstag gibt es eine weitere Besichtigung. Kurzentschlossene können sich heute unter Telefon 034204 7020 anmelden. Susanne Weidner

Susanne Weidner

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