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"Ohrenschmaus" für über 900 Zuhörer

"Ohrenschmaus" für über 900 Zuhörer

Das Jahr hat gerade erst begonnen, da kann Schkeuditz bereits auf einen fulmianten kulturellen Höhepunkt zurückblicken: Für das 22. Neujahrskonzert mit der Staatskapelle Halle gestern Abend im Marmorsaal des Mitteldeutschen Modezentrums gab es von den über 900 Besuchern kräftigen Applaus.

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Obwohl keine "echte" Konzerthalle, erweist sich der Marmorsaal des Mitteldeutschen Modezentrums in Schkeuditz erneut als beeindruckende Lokalität für das Schkeuditzer Neujahrskonzert. Über 900 Zuhörer bejubeln die Staatskapelle Halle sowie den anfänglichen Auftritt des Schkeuditzer Singekreises und des Volkschores Taucha.

Quelle: Michael Strohmeyer

Schkeuditz. Dirigent Robbert van Steijn, der das Konzert wie im Vorjahr mit einer Brise Humor moderierte, zeigte sich erneut von dem fein hergerichteten und im besten Licht erstrahlenden Marmorsaal begeistert. "Habe ich ihn voriges Jahr mit dem Opernhaus in Dubai verglichen, könnter er nun aber auch ein Kulturzentrum in Paris sein", sagte er mit einem Augenzwinkern und leitete so zum französischen Titel des Konzertes über: "Bienvenue et Bonne Année 2014" - Herzlich Willkommen und ein gutes Jahr 2014. Der Schkeuditzer Singekreis der Villa Musenkuss und der Volkschor Taucha gestalteten gemeinsam mit den Musikern aus der Saalestadt den Auftakt mit der "Gloria" von Antonio Vivaldi unter Leitung von Thomas Piontek, ehe danach das Orchester mit Jacques Offenbachs Ouvertüre zu "La Vie parisiènne", Pariser Leben, furios das Konzert fortsetzte. Wie gut die Musiker aufgelegt waren, zeigte sich auch beim nächsten Stück, in dem Hans-Jörg Pohl eine besondere Rolle zukam. Er brillierte bei Jules Massanets "Fantaisie" als Violoncello-Solist und erhielt dafür wie seine Kollegen zu Recht viel Beifall. Strauß-Polka, Bizet-Melodien aus Carmen, Offenbachs Cancan und der Walzer "An der schönen blauen Donau" von Strauß Junior komplettierten das Programm.

Ulrich Zickenrodt vom veranstaltenden Verein Villa Musenkuss hatte eingangs die Besucher begrüßt und sich bei allen bedankt, die finanziell und ehrenamtlich helfen, ein solches Konzert zu ermöglichen. Der Vereinschef ist selbst Berufsmusiker an der Staatskapelle, hat aber an dem Abend "frei". So macht er noch auf die Arbeit des Vereins für Kinder und Jugendliche aufmerksam und erwähnt auch die stets hungrigen Spendenschweine.

Die Chorleiter, die wie ihre Sänger nach dem gemeinsamen Auftakt der Musik lauschen konnten, betonten beide die freundschaftliche Verbundenheit der Ensembles. "Das macht zusammen einfach Spaß, die Sänger freuen sich jedes Mal sehr, wenn sie sich wiedersehen. Eigentlich gehören auch die Glesiener dazu, das hatte diesmal nur nicht geklappt", sagte Piontek. Und Tauchas musikalische Leiterin Katrin Gerstner meinte: "Wir freuen uns jedes Jahr über die Einladung, hier dabei sein zu dürfen. Das ist immer ein besonderes Erlebnis, sonst hat man ja nicht die Möglichkeit, mit einem professionellem Orchester aufzutreten. Das Konzert ist jedes Jahr ein Ohrenschmaus, und damit meine ich nicht nur die Choristen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.01.2014
Olaf Barth

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