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Schkeuditz „Oliver Twist“ kommt an den Haynaer Strand
Region Schkeuditz „Oliver Twist“ kommt an den Haynaer Strand
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12:00 06.02.2016
Neue Flächen schafft der Strandverein momentan für seine Gäste. Quelle: Foto: Roland Heinrich
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Hayna

Eine etwa Fußballfeld große Fläche hat der Haynaer Strandverein auf seinem Gelände gerodet, also hauptsächlich vom Sanddorn befreit. „Wir hatten Bagger-Unterstützung. Binnen eines Tages war das Gestrüpp weg“, berichtete Vereins-Chef Philipp Sawatzke. Nun soll das Areal begrünt und zunächst als zusätzliche Liegefläche hergerichtet werden. An den sogenannten Biedermeierstrand kämen nämlich nicht nur Kunst- und Kulturbeflissene, sondern auch Badegäste. Perspektivisch soll für die in dem jetzt gerodeten Bereich eine Badestelle ganz im Stil der Biedermeierzeit entstehen. „Umkleidekabinen werden tatsächlich häufig nachgefragt“, sagte Sawatzke. Gebaut werden die in diesem Jahr aber nicht.

Dafür habe das Kulturprogramm, was jetzt festgezurrt wurde, einige Höhepunkte zu bieten: So wird es Ende Mai eine im letzten Jahr angekündigte Geburtstagsgala für die dann ein Jahr stehende, überdachte Bühne geben. Zu Gast ist das Leipziger Symphonieorchester. Zuvor wird am 15. Mai , am Pfingstsonntag, die Kultursaison eröffnet. Schon eine Woche später erklingen Swing und Jazz von internationalem Rang. „Laura Wasniewski vom gleichnamigen Quintett hat schon mit Pascal von Wroblewsky auf der Bühne gestanden“, berichtete Christoph Zwiener, der im Verein für das Kulturprogramm zuständig ist. Es werden die Lipsi Lillies mit Bert Callenbach , das Marionettentheater Dombrowsky oder das Brückner-Quartett genauso zu Gast sein, wie es wieder einen Sommernachtsball, ein Biedermeierstrandfest und ein Musical des Musik- und Theaterfördervereins Priester geben wird.

„Nachdem im letzten Jahr das Grusical Grimms Märchen zum letzten Mal stattgefunden hat, wird es in diesem Jahr ,Oliver Twist’ nach Charles Dickens geben“, erzählte Zwiener voller Vorfreude. Am 16. Juli soll die erste der insgesamt sieben Aufführungen sein. „Wir haben bereits 50 Vorbestellungen, obwohl das Programm noch gar nicht feststand“, sagte Zwiener.

Für das Stück ist in den noch verbleibenden fünf Monaten noch einiges an Arbeit zu leisten: Für die etwa 60 Darsteller müssen Kostüme genäht werden. Die Kulissen, die das alte London inklusive Tower und Tower-Bridge darstellen sollen, müssen noch die Türme gebaut und entsprechend gestaltet werden. „Im Kopf ist schon alles fertig. Jetzt muss es nur noch umgesetzt werden“, meinte Sawatzke. Im Kopf noch nicht ganz fertig ist jedoch ein imposantes Boot, das spektakulär mit in das Stück integriert werden soll. „Das wird ein Kracher“, ist sich Zwiener jetzt schon sicher. Ein Vergleich mit Ralswiek sei durchaus gerechtfertigt.

Von Roland Heinrich

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