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Schkeuditz Osteuropäische Unterstützung bei Sanierung
Region Schkeuditz Osteuropäische Unterstützung bei Sanierung
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18:08 22.09.2009
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. Dabei sollen, gefördert durch den Freistaat Sachsen und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Fundamente und Fassade saniert werden. Tatkräftige Hilfe erhielt der um die Kirche organisierte Kultur- und Pilgerverein jetzt von sechs Jugendlichen aus der Ukraine und einem aus Russland.

„Die Helfer sind schneller als gedacht“, freut sich Henrik Mroska vom Verein. Eigentlich seien zwei Wochen eingeplant gewesen, den Putz von der Kirche abzuschlagen. „Doch nun sieht es so aus, als ob unsere Gäste schon Montag wieder abreisen“, erzählt er. Die jugendlichen Bauhelfer, die aus dem russischen Perm im Ural oder aus dem ukrainischen Simferopol anreisten, sind zwischen 18 und 26 Jahre alt. Sie werden von den Lehrerinnen Natalia Gubanova und Valentyna Gudii begleitet. „Die Arbeit ist nicht schwer“, sagt die 24-jährige Aliya Shaymardanova in gebrochenem Deutsch. Sie ist das einzige Mädchen des Bautrupps und kommt auch als einzige aus Russland.

Die jungen Helfer kommen vom Bauorden Deutschland. Dieser geht auf die Gründung durch den holländischen Ordensmann Werenfried van Straaten 1953 zurück und wird von einem gemeinnützigen Verein (Internationaler Bauorden Deutscher Zweig e.V.) getragen, die Arbeit von der Geschäftsstelle der Gemeinnützige Bauorden GmbH in Ludwigshafen organisiert. Der Bauorden plant zusammen mit seinen Partnern jährlich etwa 180 Hilfsprojekte, wie eben Baucamps in Europa. Über 350000 vorwiegend junge Menschen, Schüler, Studierende, Auszubildende, Handwerker und Angestellte haben bisher als Freiwillige unentgeltlich bei Projekten geholfen. Die Kosten übernehmen zum großen Teil Spender. In Kleinliebenau haben die Jugendlichen freie Kost und Logie.

Durch die Unterstützung können nun die Fassaden-Verputzarbeiten beginnen. Für das nächste Jahr ist dann im vierten Bauabschnitt die Renovierung der Innenausstattung vorgesehen. Weiterhin ist die Gestaltung der Freianlage geplant. Dann könnte, „wenn alles gut läuft“, 2011 die Fertigstellung erfolgen, so Mroska.

Eine Sonderaktion musste der Kleinliebenauer Verein zum jetzigen Bauabschnitt aber doch noch starten: Die Fensterbänke und Ziersimse an den neuen Fenstern und der Fassade sind in der Förderung des dritten Bauabschnittes nicht enthalten. Eine Verblechung zum Schutz ist aber zwingend notwendig und muss nun über Spenden bezahlt werden. Für die finanzielle Unterstützung bietet der Verein einen symbolischen Sitzplatz in der Kirche an, der auf einem Schildchen aus Messing den Namen des Spenders trägt.

Roland Heinrich

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