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Schkeuditz Pfarrer Haller: "Jedes Paket ist wie eine Kerze"
Region Schkeuditz Pfarrer Haller: "Jedes Paket ist wie eine Kerze"
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14:26 19.05.2015
Viele Helfer sind ins Hoffnungszentrum gekommen. Quelle: Michael Strohmeyer

Selbst aus Riesa, Oranienburg, Berlin, Bad Lausick und Leipzig seien diesmal Päckchen dabei gewesen, berichtete Pfarrer Andreas Haller am Wochenende stolz. Am Ende werden es diesmal über 700 sein.

Am Samstag wurden im Hoffnungszentrum die restlichen, fast 200 Kartons mit Sachen des täglichen Bedarfs gepackt. Damit alle Altersklassen von vier bis über 80 Jahre berücksichtigt werden, wurde eine Liste an die Helfer ausgegeben, der Inhalt altersgerecht zusammengestellt. Vom Kuscheltier über Schulsachen bis hin zu Toilettenartikeln war alles dabei. Nicht fehlen durften natürlich in allen Paketen Süßigkeiten und Wärmendes wie Mützen und Schals.

Ines Mingram aus Radefeld kam mit Tochter Anika, elf Jahre alt, um zu helfen. Auch die Schkeuditzer Patrick, 15, und Thomas Leissner, 13, packten mit an. Thomas hatte die Aufgabe die fertigen Pakete ins Lager zu tragen. Sein Bruder Patrick und die zwei kleinen Geschwister Alessia und Kilian schlugen gemeinsam mit den Erwachsenen die von DHL bereit gestellten Kartons in Weihnachtspapier ein. Helfen wollten auch Bundestagsabgeordneter Marian Wendt und Landtagsabgeordneter Volker Tiefensee (beide CDU). Sie fassten nicht nur mit an, sondern übergaben auch eine Geldspende für den Transport ins 1800 Kilometer entfernte Elim. "Für uns ist es ein christliches Bedürfnis Schwächeren zu helfen", sagte Wendt.

Pfarrer Haller strahlte übers ganze Gesicht: "Wir haben unser Ziel, 700 Pakete für Moldawien, erreicht. Jedes einzelne ist wie eine Weihnachtskerze, wenn man in die Augen der Kinder schaut alle Mühe wert. Danke an alle, die diese siebte Weihnachtspäckchenaktion zum Erfolg geführt haben." Am 30. Dezember gehen die Päckchen mit acht Mitgliedern des Hoffnungszentrums auf die Reise nach Moldawien, wo das orthodoxe Weihnachtsfest erst am 6. Januar gefeiert wird.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.12.2014
Michael Strohmeyer

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