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Planungssicherheit durch Grundstückstausch

Planungssicherheit durch Grundstückstausch

Äußerst erfreut teilte Schkeuditz’ Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) mit, dass sich die Dölziger Trauerhalle nun seit kurzem auf städtischem Boden befindet und damit vollends Eigentum der Stadt ist.

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Die Trauerhalle in Dölzig steht jetzt auf städtischem Grund und Boden. Ein Grundstückstausch mit der Kirche ist dem vorausgegangen.

Quelle: Heiko Trebs

Schkeuditz. Möglich wurde dies durch einen unlängst vollzogenen Grundstückstausch mit der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Rückmarsdorf-Großdölzig. Doch so einfach, wie es klingt, war es nicht. „Über Jahre liefen hier Verhandlungen mit der Kirche“, erwähnt Enke. Und er erklärt, dass die Einführung des neuen, Doppik genannten Rechnungswesens der Grund gewesen sei, hier die Verhandlungen zu intensivieren. Zuvor gab es diesen Druck nicht und es habe auf beiden Verhandlungsseiten Fälle höherer Priorität gegeben. Das Gebäude sei zwar von der Ortsverwaltung Dölzig gebaut wurden und damit auch im Besitz Schkeuditz’, aber bei dem Grundstück gab es Handlungsbedarf, erklärte Enke. Bei der Arbeit an der zu erstellenden Eröffnungsbilanz sei im Rahmen des Doppik-Systems dies nocheinmal deutlich geworden.Insgesamt 500 Quadratmeter Fläche, die zuvor Kirchenbesitz gewesen sind, wurden gegen 160 Quadratmeter aus städtischem Grundbesitz getauscht. Natürlich musste hier die Stadt zusätzlich in die Kasse greifen. Der Betrag war aber so gering, dass für dessen Ausgabe kein Stadtratsbeschluss gefasst werden musste. Für den Bodenrichtwertpreis von neun Euro pro Quadratmeter hat die Stadt 3060 Euro an die Kirchgemeinde gezahlt.Bei dem Grundstück, auf dem sich das um 1993 gebaute Art-Kapella-Gebäude befindet, bestand bis vor kurzem ein Treuhandvertrag zwischen der evangelischen Kirchgemeinde Schkeuditz und der Stadt. Auch dieser Fakt ist durch das Doppik-System noch einmal zu Tage getreten. „2007 haben hier die Verhandlungen begonnen“, sagte das Stadtoberhaupt. Verhandlungen mit dem zuständigen Landeskirchenamt in Magdeburg seien notwendig gewesen, um zumindest wirtschaftlicher Eigentümer des Grundstückes zu werden, auf dem sich die Galerie des Kulturvereins befindet.Mit allen dazugehörenden Pflichten dürfe die Stadt nun unentgeltlich und unbefristet das Grundstück in Anspruch nehmen. Dies sei nach notariell beglaubigter Einigung auch im Grundbuch vermerkt. „Damit hat der Verein Planungssicherheit“, freut sich der Oberbürgermeister und dankt Pfarrer Axel Meißner für dessen Unterstützung. Nun könne die Art Kapella zum Beispiel weiterhin Fördermittel beantragen, erwähnt Enke.

Roland Heinrich

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