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Radefelder Narren feiern wieder später als alle anderen

Radefelder Narren feiern wieder später als alle anderen

Während im Rest Deutschlands die Kostüme schon wieder gereinigt auf den Ständern hängen und die katerhaften Nachwehen langer Faschingsnächte auskuriert sind, dreht Radefeld erst mal richtig auf.

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Gut gelaunt erobern nach dem Programm die kostümierten Besucher die Radefelder Tanzfläche und feiern bis tief in die Nacht.

Quelle: Michael Strohmeyer

Radefeld. Das Dorf im Schkeuditzer Norden bleibt seiner Tradition auch in diesem Jahr treu und beendet seine Faschingssaison erst nach nach dem Aschermittwoch. "Wir hängen mit unseren Feiern eben noch einen Ascherfreitag und Aschersamstag an", sagte einer der Organisatoren lachend.

Was offenbar kein Nachteil ist und gut angenommen wird. Denn wie in den vergangenen 23 Jahren waren die beiden Narrenveranstaltungen im Gasthof "Zur Erholung" wieder einmal weitestgehend ausverkauft. Die Narren aus der Umgebung von Radefeld, Hayna, Freiroda, Wolteritz und selbst aus Leipzig zog es auch in diesem Jahr wieder zahlreich ins Dörfchen.

Der Schmuck im großen Saal und auf der kleinen Bühne stand thematisch ganz im Zeichen einer Weltreise um die Erde "vom Nordpol zum Südpol zu Fuß". Allerdings eröffnet der Oberjecke Hans Joachim Honal mit dem Traditionslied "Hellau mein Radefeld" ganz bodenständig das lustige Treiben.

Zu Beginn tanzte die Funkengarde und sorgte mit ihrer flotten Choreografie für Begeisterung. Dann war Schluss mit heimisch, Obernarr Hans Joachim startete die große Weltreise, auf der er auch gleich einmal den Haynaer "Amerikaner" Philipp Sawatzke mit einbezog. Hinzu kamen die Frauen aus Griechenland, die ihren Wein mehr liebten als so manchen Mann. Mannsbilder waren es auch, die im Wilden Westen am Marterpfahl darben mussten. Schließlich blieben für sie die schönen, Samba tanzenden Ladykracher aus Kuba unerreichbar und nur ein Hingucker. Für klare Verhältnisse sorgte überzeugend auch der Wolteritzer Uwe Peters als Dschingis Khan. Nach einem Abstecher über Frankreichs Moulin Rouge zu den Kosaken nach Russland stand der Nordpol im Mittelpunkt. Denn vier Eisbären hatten sich nach Radefeld verirrt und feierten nun einfach mit.

Zuvor mussten sie aber durch ein von den Narren aufgebautes Schwimmbecken paddeln und dabei synchron zum Wellengang den Haien ausweichen - ein schöner Spaß, den sich da die Radefelder wieder haben einfallen lassen. Viel Beifall gab es auch für die junge Breakdance-Gruppe. Zum große Finale kamen alle noch mal auf die Showbühne. Dazu Überraschungsgast Helene Fischer alias Mo Lewik. Der Travestiekünstler ging mit kurzem Röckchen, Strapsen und frivolem Liedchen auf Tuchfühlung zu den Narren.

Jubel am Ende für alle, ehe die Besucher die Tanzfläche eroberten. Organisator Hartmut Kupfer war dankbar und erleichtert, dass wieder alles geklappt hat. Besonders aber freute er sich, dass wieder alle Altersgruppen von sechs bis 70 Jahren mit viel Spaß im Programm vertreten waren.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.03.2014
Michael Strohmeyer

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