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Schkeuditz Radefelder Wehr erhält neues Tanklöschfahrzeug
Region Schkeuditz Radefelder Wehr erhält neues Tanklöschfahrzeug
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10:00 29.08.2011
Stolz: die Radefelder Feuerwehr mit einigen Gästen am neuen Löschfahrzeug. Quelle: Michael Strohmeyer
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Radefeld

Wie seine Kameraden freut er sich über das neue Tanklöschfahrzeug (TLF) 20/40, das am Sonnabend feierlich der Freiwilligen Feuerwehr Radefeld übergeben wurde.

Mitglieder der Schkeuditzer Wehren sowie Kameraden aus Delitzsch, Bewohner des Ortes und Gäste aus der Politik, der Wirtschaft, der Stadtverwaltung und dem Landratsamt verfolgten den Festakt und ließen sich auch vom einsetzenden Regen nicht stören.

„Das ist noch einmal eine Herausforderung, diese moderne Technik zu bedienen“, fand Bernd Peters. Der 62-Jährige ist als Maschinist für das neue Tankfahrzeug zuständig. Es fasst 4000 Liter Löschwasser und hat 120 Liter Schaumkonzentrat an Bord. Bei Bedarf fährt auf Knopfdruck ein Lichtmast aus, der die Einsatzstelle ausleuchten kann. Auch sonst hat der LKW vom Typ Iveco Magirus alles an Bord, was für den Rettungseinsatz notwendig ist. Fast 203 000 Euro kostete das Gefährt. Falk Lehmann von der Hersteller-Firma überreichte Ortswehrleiter Mario Peters feierlich den symbolischen großen Fahrzeugschlüssel.

„75 Prozent der Kosten für das Fahrzeug kommen vom Freistaat und werden über das Landratsamt Nordsachsen ausgereicht“, sagte Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler). Angelika Stoye, zuständige Dezernentin der Behörde, dankte den Kameraden für die hohe Einsatzbereitschaft. Sie betonte, dass Schkeuditz seit 2004 rund eine Million Euro an Fördermitteln für 21 Maßnahmen erhalten habe.

Damit die Kameraden ihren Dienst ausführen und ihrer Pflicht im Ernstfall nachkommen können, braucht es verständnisvolle Arbeitgeber, die diesen ehrenamtlichen Dienst ihrer Angestellten unterstützen. Die Radefelder Firma Schwihag ist so ein Unternehmen. Deshalb wurde zu seiner Überraschung Werksleiter Steffen Weyh von Ortswehrleiter Mario Peters mit Wimpel und Urkunde „Förderer der Feuerwehr in Sachsen“ geehrt. „Aber das ist doch eine Selbstverständlichkeit“, sagte Weyh. Schwihag beschäftigt zwei Radefelder Feuerwehrleute, die auch während ihrer Arbeitszeit für den Dienst in der Wehr freigestellt werden.

Nachdem sich das TLF 20/40 unlängst bereits bei zwei Einsätzen bewährt hatte, wird das Vorgänger-Fahrzeug endgültig außer Dienst gestellt. Doch es wird nicht verschrottet. Dank Philipp Sawatzke, der als Vorsitzender des Haynaer Biedermeier-Strandvereins einen Sinn für Historisches mitbringt, soll die „alte Lady“ von 1967 künftig der Traditionspflege dienen.

Michael Strohmeyer

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