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Schkeuditz Radefelder pflegen Feuer-Tradition
Region Schkeuditz Radefelder pflegen Feuer-Tradition
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13:54 19.05.2015
Feuer gab es diesmal nur beim Knüppelkuchenbacken. Quelle: Michael Strohmeyer

Doch die Sturmböen machten den Veranstaltern von der freiwilligen Feuerwehr einen Strich durch die Rechnung. "Schade, aber Sicherheit geht nun mal vor", sagte Ehrenmitglied Bernd Peters. Der 66-Jährige könne sich nicht erinnern, in seinen mehr als 50 Dienstjahren bei der Feuerwehr im Januar schon einmal eine solch stürmische Situation erlebt zu haben, wegen der das Feuer hätte abgesagt werden müssen.

Doch trotz der Absage konnten die Dorfbewohner, wenn auch im kleineren Rahmen, an ihrer Feuer-Tradition zum Jahresanfang festhalten. Denn in einem Feuerkorb züngelten die Flammen. Eltern und deren Kinder scharten sich um das Feuer und hielten aus sicherer Entfernung an Stöcken ihre Knüppelkuchen an die Flammen. Auch sonst hatten sich Ortswehrleiter Mario Peters und seine Kameraden wieder einiges einfallen lassen. Im leergeräumten Gerätehaus war eine Malstraße eingerichtet worden, draußen wurde gegrillt und am Getränkestand gab es nicht zur Glühwein.

Am Ende hat es den über 200 Besuchern, die auch aus Schkeuditz und Delitzsch gekommen waren, gut gefallen. "Natürlich haben wir Verständnis für die Absage der Baumverbrennung. Das Angebot für Kinder und Eltern bei diesem gemütlichen Zusammensein war dennoch gut", sagte der Schkeuditzer Niko Kögler. Übrigens musste auch in Glesien aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen das Verbrennen der Weihnachtsbäume abgesagt werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.01.2015
Michael Strohmeyer

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