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Schkeuditz Räte in Rittergutskirche zu Gast
Region Schkeuditz Räte in Rittergutskirche zu Gast
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16:41 19.05.2015

Grund: Der Kleinliebenauer Kultur- und Pilgerverein stellte die eigene Arbeit und bisher Erreichtes vor. Aber auch weitere Themen standen auf der Tagesordnung.

Dass die Sanierungsarbeiten an und in der Rittergutskirche abgeschlossen sind, ist bereits bekannt. Jetzt gaben Ortschaftsräte zu, nicht von Beginn an an das Projekt geglaubt zu haben. "Ich war sehr skeptisch. Aber schlimmer konnte es mit dem Zustand der Kirche ja kaum werden", gab Ortsvorsteher Lothar Böttcher zu. 2005 erwarb Henrik Mroska die Kirche in einem erbärmlichen Zustand. "Von innen konnte man durch ein Loch im Dach den Himmel sehen", erinnerte sich Vereinsmitglied Erhard Zeinert aus den Zuschauerreihen. "Ich kann mich nur bei den vielen Helfern, die zum Teil zu Freunden geworden sind, bedanken. Ich möchte, dass die Kleinliebenauer die Kirche als ihre Kirche ansehen", sagte Henrik Mroska. Er habe es geschafft, dass Kleinliebenau weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden ist, dankte Böttcher für das Engagement.

Um einen Radweg, der von Kleinliebenau nach Schkeuditz führt, ist es mittelfristig eher schlecht bestellt. Aber auch eine Verbindung per Velo entlang der B 186 ist kurzfristig wohl nicht in Sicht. Jetzt schlug Ortschaftsrat Benito Messing vor, den Schrägweg am Kieswerk vorbei zu nutzen, die B 186 zu queren und einen Feldweg bis zur Straße Am Kanal zu nutzen. Vegetation müsste allerdings dann beseitigt werden. Diesen Vorschlag nahm Bürgermeister Lothar Dornbusch (Freie Wähler) zur Diskussion mit, wies aber darauf hin, erst Eigentumsverhältnisse bei dem Feldweg klären zu müssen. Andere Vorschläge entlang der ehemaligen Bahnstrecke oder entlang der Straße Am Bahnhof zu fahren, wurden auch wegen der Gefährlichkeit eines zu passierenden B 186-Abschnittes abgelehnt.

Vom grundhaften Ausbau der Straße Schöppenwinkel in Dölzig berichtete der Ortsvorsteher. "Für drei Straßen wurde Förderung beantragt. Der an letzter Stelle stehende Schöppenwinkel hat eine Förderzusage bekommen. Der Baubeschluss soll am Dienstag gefasst werden", informierte Böttcher. Zuvor werden die Kommunalen Wasserwerke Leipzig eine Trinkwasserleitung erneuern.

Dringendes Anliegen der Kleinliebenauer im Nachgang des Hochwassers ist, dass das immer noch stehende Oberflächenwasser abgeleitet werden soll. Dafür müsse ein Konzept erarbeitet werden, hieß es. Sehr unter den Flächen mit stehendem Wasser zu leiden hat der Reiterhof Kleinliebenau, sagte Ratsmitglied Messing. Auch eine Fläche an der Straße Zum Luppedamm stehe unter Wasser. Hier müsse für künftige Ereignisse gehandelt werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.06.2013

Roland Heinrich

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