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Schkeuditz Rathausplatz
Region Schkeuditz Rathausplatz
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14:34 19.05.2015
In der nächsten Woche kann der Verkehr in Schkeuditzer Zentrum wieder in beide Richtungen fließen. Ab wann genau, konnte nicht gesagt werden. Der Bauzaun an der Freifläche bleibt indes stehen, da hier noch der Fußweg zunächst provisorisch hergerichtet wird. Quelle: Michael Strohmeyer

Fördergeld soll hierfür noch kommen.

Seit November letzten Jahres war die Straße Rathausplatz wegen der Bauarbeiten nur in eine Richtung zu befahren. In der nächsten Woche nun wird die Fahrbahn "für sich begegnenden Verkehr" wieder geöffnet, sagte Stadtsprecher Helge Fischer gestern. Warum er es so präzise formulierte, liegt daran, dass es keine komplette Freigabe geben wird. "An der Südseite bleibt der gelbe Bauzaun noch stehen, weil der Fußweg noch gemacht wird. Die freigegebene Fahrbahn ist mit sechs Metern aber breit genug, dass sich Autos begegnen können", erklärte Fischer. Wann genau die Freigabe erfolgen wird, konnte er nicht sagen.

Der Fußweg, der am "Wilden Parkplatz" vorbeiführt, wird provisorisch hergerichtet werden, informierte der Stadtsprecher. Der Grund ist naheliegend: Bekanntlich will hier die Volkssolidarität ein Pflegeheim bauen und wird dann den Fußweg mindestens stark beanspruchen. Wann Baustart für den Neubau sein wird, konnte gestern nicht in Erfahrung gebracht werden. Eine geplante Fertigstellung bis zum Jahresende - so lauteten die zuletzt geäußerten Pläne der Geschäftsführerin - erscheint zumindest fraglich. Die Baugenehmigung liegt seit Anfang des Monats vor (die LVZ berichtete).

Was noch nicht vorliegt, ist das Fördergeld für den nächsten städtischen Bauabschnitt am Rathausplatz. Der Bescheid ist momentan in der Bearbeitung, teilte Schkeuditz' Bürgermeister Lothar Dornbusch (Freie Wähler) mit. "Das Geld für den nächsten Bauabschnitt ist im Haushalt eingeplant", sagte Dornbusch. Er zeigte sich zuversichtlich, dass auch hier in diesem Jahr gebaut werden wird.

Ein Bushalt in Form von sägezahn-ähnlichen Parkbuchten soll am West-Ende des zentralen Areals entstehen. Dort, wo schon jetzt Busse Station machen, soll gegenüber dem Bürgeramt der Haltestellenbereich umgestaltet werden. Erste Planungen, die öffentlich wurden, mussten hier überarbeitet werden: Ursprünglich war der Straßenabschnitt als Einbahnstraße vorgesehen. In Richtung Rathaus sollte der Verkehr an Straßenbahndepot und Bürgeramt vorbeigeleitet werden. Da dann aber zusätzlich Gleise hätten gequert werden müssen, verlangten die Leipziger Verkehrsbetriebe Ampeln. Hier zog Schkeuditz die Notbremse. Der Straßenbereich vor dem Bürgeramt wird jetzt gar nicht mehr angefasst.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.02.2014
Roland Heinrich

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