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Schkeuditz „Rohr frei!“ Am Wasserwerk
Region Schkeuditz „Rohr frei!“ Am Wasserwerk
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05:00 16.07.2010
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Schkeuditz

Nichts besonderes? Mitnichten!

Seit Jahrzehnten steht den Anwohnern das Wasser nicht nur im Keller, sondern vermutlich auch bis zum Hals. „Immer nach Niederschlägen laufen die Keller voll“, beschreibt Oberbürgermeister Jörg Enke (FW) die Situation. Ein Entwässerungsgraben, der das Wasser aufnehmen und eigentlich auch ableiten sollte, wurde zum Teil verfüllt oder ist im Laufe der Jahre zugewachsen. „Das Wasser steht im Graben“, erwähnt Enke die momentane Situation nach Niederschlägen. Die Bewohner, inzwischen technisch gut ausgerüstet, pumpten das Wasser aus den Kellern in den Graben. Unmittelbar floss es von dort mangels Ableitung wieder zurück.

Nun könnte sich die Situation entspannen: Unter Mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr wurde ein mit Erde zugesetztes Abflussrohr gespült und dessen Gängigkeit festgestellt. „Hier kann man nur von Glück sprechen“, freut sich Enke, der sich die Gangbarmachung des Grabens auf den eigen Schreibtisch geholt hat. Es sei ein nicht unwesentlicher Zwischenerfolg, hänge doch von der Funktion des Rohres die weitere Planung und nicht zuletzt der finanzielle Aufwand ab, erläutert er.

Nun müsse mit Behörden wie der des Naturschutzes oder der des Wassers verhandelt werden. Nicht zuletzt aber muss mit den Anwohner geredet werden. Der Graben ist zwar städtisches Eigentum, der Zugang zur Mündung des Grabens in das gefundene Abflussrohr aber ist privates Grundstück. „Hier wurde uns der Zugang bisher verwehrt“, erwähnt Enke. Der Feuerwehrschlauch musste gestern über das benachbarte Grundstück entlang des Grabens gelegt werden. „Bei der anstehenden Sanierung wäre jetzt eine Erlaubnis sehr von Vorteil“, hofft der Oberbürgermeister.

Sehr lange – 33 Jahre sind zu hören – wurde hier auf eine Aktivität verzichtet. „Hier gab es Versäumnisse in der Verwaltung“, gibt Enke zu und begründet sein Eingreifen.

Roland Heinrich

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