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Schkeuditz Rund 1065 Euro für Erdbebenopfer eingenommen
Region Schkeuditz Rund 1065 Euro für Erdbebenopfer eingenommen
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05:00 10.02.2010
Reich gedeckt ist die Tafel beim zweiten Kuchenbasar im Wehlitzer Hort. Quelle: Heiko Trebs
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Schkeuditz

Dafür haben sie unlängst gleich zwei Kuchenbasare veranstaltet, wobei bei der ersten Auflage schon 461 Euro eingenommen wurden. Doch zuvor standen ernste Gespräche zum Thema auf dem Plan. Durch die Horterzieherinnen wurde den Kindern erklärt, welches fürchterliche Ausmaß das verheerende Erdbeben für die dort lebenden Menschen und das Land hat. „Viele Kinder haben ihre Eltern und ihr zu Hause verloren“, erklärte Erzieherin Diana Haufe. Im Anschluss an das Gespräch wurden Ideen gesucht, wie den Kindern zu helfen sei. Hier erinnerten sich sowohl die Kinder als auch die Erzieherinnen, dass durch einen Kuchenbasar schon einmal Kindern aus Rumänien geholfen wurde. Dies schien auch jetzt der richtige Weg zu sein.„Die Kinder nahmen den Plan, einen erneuten Kuchenbasar zu veranstalten mit nach Hause und sprachen mit ihren Eltern darüber“, erklärte die Erzieherin. Mit deren Unterstützung sei dann in der Woche gebacken worden und im Hort unter den Kindern und Eltern wieder verkauft worden. Somit haben die Kinder ihren selbst gebackenen Kuchen auch selbst gekauft. Und die Auswahl war riesengroß: Ob Smartie-Kuchen, Torten, Obstkuchen, Plätzchen, Rührkuchen oder der Piratenkuchen, alles stand im Hort zum Verkauf bereit.Es habe auch viele Kinder gegeben, die von ihrem Taschengeld noch etwas zur Sammlung beisteuerten. So zum Beispiel die neunjährigen Jason Kusch, Reccarda Schlecht oder Philipp Laucke. Alle drei waren der gleichen Meinung: „Die Kinder in Haiti brauchen dieses Geld dringender als wir.“ Voller Stolz erzählen die sechs Erzieherinnen des Wehlitzer Schulhortes, dass die Eltern hier einen großen Anteil hätten und auch mal 20 Euro zusätzlich in die Kasse legten. Der Hort bedankte sich bei allen Kindern und deren Eltern, die für diese gute Sache ihren Beitrag geleistet hätten. 

Roland Heinrich

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