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Schkeuditz Russisches Alphabet und Hexentrunk
Region Schkeuditz Russisches Alphabet und Hexentrunk
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13:56 19.05.2015
Im Fremdsprachenkabinett der Lessing-Oberschule wurden am Tag der offenen Tür auch kyrillische Buchstaben erklärt. Quelle: Michael Strohmeyer

Lehrer und Schüler hatten sich gut vorbereitet, die Klassenräume so ausgestattet, dass die zukünftigen Schüler mit ihren Eltern einen Einblick in den Schulalltag bekommen konnten. Schüler der Grundschulen Dölzig, Schkeuditz und der Umgebung von Leipzig konnten mit den Oberschülern schon einmal ausprobieren, was Chemie, Physik, Geschichte oder die Fachrichtung Musik so bieten.

Im Fremdsprachenkabinett lag das Alphabet in Russisch, Englisch und Französisch aus und wurde neugierig bestaunt. Die Lehrerinnen Natalja Gabrysika und Babette Winkler waren erfreut über das Interesse. Mindestens zwei Fremdsprachen zu beherrschen, sei heute Voraussetzung für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. "Und für die Völkerverständigung in unserer globalen Welt natürlich ein Muss", waren sich die Lehrerinnen einig. Etwas ganz Besonderes gab es für die jungen Besucher im Chemiekabinett. Dort konnten sie nicht nur die interaktive Tafel ausprobieren, es gab auch einen Hexentrunk.

Sina und Matthias Bischoff aus Dölzig schauten sich mit Lina und Saskia, beide neun Jahre alt, und dem fünfjährigen Linus um. "Wir sind uns noch nicht schlüssig, ob die Mädchen die Oberschule oder das Gymnasium besuchen. Aber wir haben ja auch noch Zeit. Sie gehen erst in die dritte Klasse", so die Eltern. Deshalb nutzten sie den Tag der offenen Tür um mit Lehrern ins Gespräch zu kommen.

Seit Jahren gibt es an der Lessing-Oberschule auch einen aktiven Förderverein, der mit dem Lehrerkollegium Hilfen für Schüler und Projekte organisiert. So konnten der Verein und die Musik- und Sportlehrerin Susan Riedel dieses Schuljahr eine Projektwoche Tanz auf die Beine stellen, was bei Teenagern gut ankommt und vom Leipziger Verein Eduventis unterstützt wird.

Dass der Tag der offenen Tür nicht nur ein Tag für die Neuen ist, zeigte der Besuch Ehemaliger. Der 29-jährige Guido Seyfert aus Ermlitz und der 22-jährige Matthias Kugeler aus Schkeuditz waren von den interaktiven Tafeln und vom reichhaltigen Projektangebot begeistert.

Bürgermeister Lothar Dornbusch (Freie Wähler) schaute auch vorbei. "Ich freue mich, wenn die Stadt helfen kann und ich das Lachen der Kinder höre. Das ist doch ein Zeichen, dass sie die Schule annehmen und sich wohlfühlen. Kinder sind unsere Zukunft und da muss man investieren", meinte er.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.03.2015
Michael Strohmeyer

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