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Schkeuditz ehrt beste Sportler 2015

Festveranstaltung mit über 200 Teilnehmern Schkeuditz ehrt beste Sportler 2015

Wer Zweifel daran hatte, dass Schkeuditz eine Sportstadt ist, der wurde am Sonnabend wieder eines Besseren belehrt. Denn beim abendlichen Sportlerball mit den Ehrungen wurde erneut deutlich, was für eine große Vielfalt an Sportarten die Flughafenstadt vorweisen kann. Und das teils auch noch mit beachtlichen Erfolgen in Wettbewerben auf unterschiedlichsten Ebenen.

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Gemeinsam mit Vertretern der Kommunalpolitik und Sportfunktionären stellten sich die beim Sportlerball in Schkeuditz geehrten Erwachsenen, Kinder und Jugendlichen zum großen, gemeinsamen Gruppenfoto für die Chronik auf.

Quelle: Foto: Michael Strohmeyer

Schkeuditz. Wer Zweifel daran hatte, dass Schkeuditz eine Sportstadt ist, der wurde am Sonnabend wieder eines Besseren belehrt. Denn beim abendlichen Sportlerball mit den Ehrungen wurde erneut deutlich, was für eine große Vielfalt an Sportarten die Flughafenstadt vorweisen kann. Und das teils auch noch mit beachtlichen Erfolgen in Wettbewerben auf unterschiedlichsten Ebenen.

So fehlte es auch im zurückliegenden Jahr 2015 nicht an Kandidaten für Ehrungen zum Sportler oder für die Mannschaften des Jahres bei Erwachsenen und den Nachwuchs-Teams. Dass manche Ehrung doppelt vergeben wurde, ist eben der hohen Qualität der gezeigten Leistungen und den Mühen des Weges bis dahin geschuldet. Das wurde nicht zuletzt bei den Präsentationen auf der Video-Leinwand deutlich, die beim Aufruf der Geehrten eingespielt wurden. Das beeindruckten auch Landrat Kai Emanuel (parteilos) und die Vorsitzende des Kreissportbundes, Elke Müller. Gemeinsam mit dem Schkeuditzer Oberbürgermeister Jörg Enke, Bürgermeister Lothar Dornbusch (beide Freie Wähler) sowie Hendrik Groß vom Sportbeirat zollten sie den Sportlern und Ehrenamtlichen bei deren Ehrung ihren Respekt und übergaben die Pokale und Urkunden.

Die Vielfalt des Schkeuditzer Sportes wurde nicht nur anhand der Abteilungen, aus denen die Geehrten kamen sichtbar, wie etwa Floorball, Ponyreiten, Judo, Fußball, Leichtathletik, Tennis oder Fechten, sondern auch während des Rahmenprogramms. Bei dem zeigten zum Beispiel auch die kleinen „Tanzmäuse“ aus Dölzig vom dortigen SV 1863 zur Freude der vielen geladenen Gäste ihr Können. Im Mittelpunkt aber standen an dem Abend jene, die für ihre Leistungen den Pokal überreicht bekamen.

Ohne das Engagement von Ehrenamtlichen geht im Amateursport gar nichts. Auch deshalb ist der Jury des Sporbeirates mit Michael Winiecki aus der Stadtverwaltung wichtig, den Ehrenamtler des Jahres zu würdigen. Die Wahl fiel diesmal auf Bernd Goldstein. Moderator Torsten Kolbe vom Fechtclub Schkeuditz rief den 57-Jährigen nach vorn. Der Geehrte ist Schiedsrichter beim Radefelder SV. Dort ist der ehemalige Fußballer seit 1992 Mitglied. Er arbeitet im Vorstand mit, war viele Jahre Übungsleiter im Nachwuchsbereich, steht nun Wochenende für Wochenende als Schieri auf dem Platz und ist stets auch bei Arbeitseinsätzen mit von der Partie. Unter dem Beifall der vielen Gäste nahm er die Trophäe entgegen.

Als Sportler des Jahres wurde der Judoka Max Wiegand ausgezeichnet. Mit dem Verein Judokan Schkeuditz hat diese Sportart in der Elsterstadt schon eine lange Tradition. Bereits 2014 war Wiegand Landesmeister in der Altersklasse U 18. Im vorigen Jahr konnte er sich auch bei den Männern in der Altersklasse U 21 durchsetzen und holte in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm den Sachsenmeistertitel. Erfolgreich in seiner Sportart war auch Justin Summa. Der Läufer aus der Abteilung Leichtathletik der TSG Schkeuditz wurde unter anderem über die Distanz von 2000 Metern Landesmeister und nun zum Schkeuditzer Nachwuchssportler des Jahres gewählt.

Für den Titel Nachwuchsmannschaft des Jahres wurden gleich drei Teams ins Rampenlicht gerückt, eines davon aus einer, wie Kolbe sagte, exotischen Sportart in der Schkeuditzer Sportlandschaft: die U 14-Mounted-Games-Mannschaft vom Ponyhof Wolteritz. Sie qualifizierte sich für das Finale der sechst besten deutschen Mannschaften und wurdne am Fünfte. Mitglieder des Teams wurden zudem Sächsische Paarmeister und Vizemeister in den Mannschaftsvergleichen. Nicht zu den exotischen, wohl aber zu den beliebtesten Sportarten gehört der Fußball. Auch hier ist Schkeuditz im Nachwuchsbereich bestens vertreten. Die A-Jugend und die F-Jugend des SC Eintracht wurden ebenfalls für ihre Erfolge Nachwuchsmannschaften des Jahres. Die Großen wurden Vize-Meister in der Kreisoberliga, holten den LVV-Pokal und gewannen den LVZ-Sportbuzzer Cup. Die Kleinen wurden mit 106:10 Toren ungeschlagen Meister in der 2. Kreisklasse.

Der traditionsreiche Schkeuditzer Fechtsport hat deutschlandweit schon reichlich Erfahrung beim Einsammeln von Titeln gesammelt. Auch bei der heimischen Sportlerwahl führt an den Fechtern oft kein Weg vorbei. Für 2015 nahm die Damen-Mannschaft des Fechtclub Schkeuditz die Ehrung als Mannschaft des Jahres entgegen. Diesen Titel erhielt ebenso die erste Herren-Mannschaft des Tennisclubs Schkeuditz. Sie schaffte den Aufstieg in die Bezirksliga und danach den Sprung in die Landesverbandsliga – erstmals in der Geschichte des Vereins.

Damit der Ehrungen aber noch nicht genug. Die Jury lobte zudem einen Titel für die „Besondere sportliche Leistung“ aus. Der ging an die Zwillinge Svenson und Bjorn Hoppe. Die beiden Schkeuditzer Gymnasiasten vom Verein Judokan gewannen voriges Jahr in der Sportart Floorball mit ihrer Auswahl den Bundesausscheid in der Altersklasse U 17. Außerdem wurden sie für die Nationalmannschaften U17 und U19 gesichtet. Für Svenson steht die Teilnahme an der WM 2017 im Floorball-Land Schweden in Aussicht. Auch die beiden Brüder erhielten wie alle Geehrten reichlich Beifall. Danach stärkten sich die Gäste am Buffet und tanzten bis in die Nacht zu der Musik von Spezi-DJ Andreas Guhde.

Von Michael Strohmeyer und Olaf Barth

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