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Schkeuditz Schkeuditz fordert weniger Lkw-Verkehr
Region Schkeuditz Schkeuditz fordert weniger Lkw-Verkehr
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16:32 31.01.2018
Thomas Oppermann (Mitte, SPD), Vizepräsident des Deutschen Bundestages, nimmt als Vorsitzender des Petitionsausschusses eine Petition zum Lkw-Verkehr in Schkeuditz entgegen. Rayk Bergner (rechts), Oberbürgermeister von Schkeuditz, war zur Übergabe am Montag im Reichstagsgebäude. Mit dabei der nordsächsische Bundestagsabgeordnete Marian Wendt. Quelle: Thomas Trutschel/ photothek.net/Deutscher Bundestag
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Berlin

Der Schkeuditzer Oberbürgermeister Rayk Bergner (CDU) hat am Montag die erste zweier gleichlautender Petitionen an den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Thomas Oppermann (SPD), übergeben. Ziel dieser Petitionen ist es, den Lkw-Verkehr über zwölf Tonnen aus der Innenstadt zu verbannen. Ein zweiter Termin der Petitionsübergabe führt Bergner dann am morgigen Donnerstag zum Sächsischen Landtagspräsidenten Matthias Rößler (CDU).

Bundestagsvize sieht Anliegen als begründet an

„Es war ein angenehmes Gespräch. Herr Oppermann hat sich für uns Zeit genommen. Wir haben 20 bis 30 Minuten geredet“, sagte der Schkeuditzer Oberbürgermeister am Dienstag auf Anfrage der LVZ. In seiner Funktion als Vorsitzender des Petitionsausschusses habe Bundestags-Vize Oppermann die Petition entgegengenommen und seine Anerkennung dahingehend geäußert, dass die Petition sowohl von den Stadträten, von der Wirtschaft, als auch quer durch die Bevölkerung mitgetragen wurde. „Er hat unser Anliegen durchaus als begründet angesehen“, sagte Bergner.

Die Petition werde nun auf den Geschäftsweg gebracht, also zum Petitionsausschuss gegeben. Nun gelte es, abzuwarten. Inwieweit es mit Mitgliedern des Petitionsausschusses eventuell sogar einen Vor-Ort-Termin in Schkeuditz geben wird, liegt wohl auch an der Beharrlichkeit des nordsächsischen Bundestagsabgeordneten Marian Wendt (CDU), der bei der Übergabe im Reichstagsgebäude dabei war.

Maut auf Bundesstraßen ab 1. Juli

Gespannt darf Schkeuditz indes auch sein, was die zum 1. Juli in Kraft tretende Maut auf Bundesstraßen auf die Innenstadt für Auswirkungen hat. „Wir werden sehen, was die noch bewirkt“, sagte der Oberbürgermeister. Denn immerhin sind mit der Halleschen und der Mühlstraße gleich zwei innerstädtische Straßen auch Bundesstraßen.

Zum Donnerstag-Termin in Dresden wird der Oberbürgermeister von einem Vertreter der Initiative Mühlstraße begleitet. Jene Straße und deren Bewohner sind wohl die, die am meisten unter dem Lkw-Verkehr zu leiden haben.

Von Roland Heinrich

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