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Schkeuditz Schkeuditz installiert Poller an Mühlstraße zur Gefahrenabwehr
Region Schkeuditz Schkeuditz installiert Poller an Mühlstraße zur Gefahrenabwehr
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00:16 09.05.2017
Poller sollen die Situation in der Mühlstraße entschärfen. Quelle: Foto: Roland Heinrich
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Schkeuditz

In der Halleschen Straße, Ecke Mühlstraße, am Markt in Schkeuditz hat die Stadtverwaltung zwei Poller aufgestellt, die einen für Fußgänger durchaus gefährlichen Zustand an jener Stelle entschärfen sollen. Vor etwa einem Monat ist die Installation geschehen, informierte Helge Fischer von der Stadtverwaltung auf Anfrage der LVZ. „Wir haben damit auf Hinweise von Anwohnern der Mühlstraße reagiert“, sagte er.

Jene Ecke, an der sich Fußgänger auf das Ampel-Grün wartend aufstellen, wird vor allem von Lkw des Öfteren mit den Hinterrädern oder denen der Anhänger überfahren. Das war kurze Zeit nach der Aufstellung der beiden Poller auch an den neuen Hindernissen zu sehen. Ein Poller nämlich musste schon ausgewechselt werden. Auch die jetzt stehenden Poller zeigen schon Spuren von Fahrzeugkontakten.

„Wir werden die Situation jetzt kontrollieren und dann möglicherweise Hinweise für die Planung des Straßenbaus an jener Stelle geben“, ergänzte Fischer. Wie berichtet, soll die Mühlstraße grundhaft ausgebaut werden. Da es sich hier um die innerstädtische Bundesstraße 186 handelt, baut und plant in Abstimmung mit der Stadt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Der Ausbau, der eigentlich in diesem Jahr stattfinden sollte, werde nach früheren Aussagen vom Amt nicht vor 2018 erfolgen. Wie Oberbürgermeister Jörg Enke (FW) im April mitteilte, liefen derzeit letzte Planungsgespräche mit dem Lasuv über die Gestaltung der Straße im Bereich des Stadteingangs Süd. Konkret gehe es dabei um eine geplante Fußgängerinsel. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2018 geplant, hieß es seitens der Stadt.

An einer anderen Stelle der Halleschen Straße – an der Ecke zur Merseburger Straße – sieht das Ordnungsamt keine Notwendigkeit zu Handeln. Wie diese Zeitung berichtete, nutzen dort Fahrradfahrer aus Sicherheitsgründen oder um einfach eine Ampel zu umgehen, den Fußweg und gefährden so Fußgänger. Brisant ist die Ecke deshalb, weil dort Kunden ein Geschäft verlassen und an der unübersichtlichen Stelle plötzlich und unvermittelt auf dem Fußweg auftauchen. „Die Gefährdung tritt durch unrechtmäßiges Verhalten auf“, erklärte Fischer. Anders: Wenn die Fahrradfahrer sich rechtskonform verhalten würden, gäbe es keine Gefährdung. Deshalb müsse das Ordnungsamt nicht handeln. Wie man die Radfahrer dazu bewegen könnte, sich nach der STVO zu verhalten, blieb unbeantwortet.

Von Roland Heinrich

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