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Schkeuditz Schkeuditz sucht Kandidaten für Oberbürgermeister-Wahl
Region Schkeuditz Schkeuditz sucht Kandidaten für Oberbürgermeister-Wahl
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09:23 02.01.2017
Spannend wird dieses Jahr auch die Frage sein, ob Schkeuditz bei der Oberbürgermeisterwahl bei der Wahlbeteiligung zulegen kann. Quelle: dpa
Schkeuditz

Spätestens am 17. April bis 18 Uhr müssen die letzten Kandidaten-Vorschläge für die Wahl des Schkeuditzer Oberbürgermeisters abgegeben werden (die LVZ berichtete). Gut dreieinhalb Monate vor diesem Termin aber gibt es weit und breit noch keinen Bewerber, der sich bekennt, um das Amt ins Rennen zu gehen oder der von einer der im Stadtrat vertretenen Parteien für die Wahl am 14. Mai nominiert wurde.

Der aktuelle Amtsinhaber Jörg Enke von den Freien Wählern verrät noch nicht, ob er für eine dritte Wahlperiode bereitsteht. Auch auf Nachfrage äußerte sich der 52-Jährige dazu nicht. Für seine Parteifreunde wäre er natürlich die optimale Lösung, lässt FW-Fraktionschef Thomas Knauf durchblicken. „Wir haben unseren Wunschkandidaten, er lässt sich aber nicht locken. Nach Lage der Dinge werden wir im Januar eine Entscheidung treffen“, sagte der 52-Jährige. Ob es ein Wahlbündnis mit anderen geben wird, könne er nicht sagen: „Da muss man erst mal schauen, wer wen aufstellt oder unterstützt. Das wird sicher erst mal im Hintergrund abgeklopft.“

Die Linkspartei jedenfalls stellt keinen eigenen Kandidaten auf. „Das steht fest, mehr kann ich aber nicht sagen, und ich möchte da auch nicht dem Ortsvorstand vorgreifen“, erklärte Linke-Fraktionschef Reiner Ehnert. Bezüglich eines Wahlbündnisses gebe es im Augenblick keine Gespräche mit anderen Parteien. Es sei zwar nicht ausgeschlossen, aber von den Anderen wäre im Moment auch nichts zu hören“, sagte der 75-Jährige.

Einen überparteilichen Kandidaten will auch Grünen-Fraktionschef Oliver Gossel nicht ausschließen. „Doch konkret darüber und auch über einen möglichen eigenen Kandidaten haben wir uns noch nicht verständigt. Auch andere haben sich ja noch nicht geäußert“, sagte der 46-Jährige. Dem selbstständigen Informationstechniker wird von einigen eine Kandidatur zugetraut. Er wehrt aber ab: „Das ehrt mich, aber es gibt gerade im beruflichen Bereich zu viele Faktoren, die das eher unwahrscheinlich machen.“

Völlig bedeckt hält sich auch noch der SPD-Fraktionsvorsitzende Jens Kabisch. Weder spricht er über eventuelle eigene Ambitionen noch über mögliche andere Kandidaten der Sozialdemokraten oder über ein Wahlbündnis mit anderen Parteien. Der 32-Jährige verrät lediglich: „Es ist noch keine Entscheidung gefallen.“ Es sei ja noch einige Zeit. Gespräche mit anderen könne er nicht ausschließen, doch noch sei gar nicht bekannt, wie diese sich positionieren.

Die FDP stellt keinen Kandidaten auf, erklärte Stadtrat Rainer Haase (64). Ob ein CDU-Kandidat unterstützt wird, hinge davon ab, ob die Person geeignet ist: „Bis jetzt kenne ich sie nicht und kann deshalb dazu nichts sagen.“ Dass die CDU einen Kandidaten aufstellt, bestätigte der Stadtverbands-Vorsitzende Manfred Heumos (63), ohne konkreter zu werden: „Am 11. Januar gibt es eine Vorstandssitzung, danach wissen wir mehr.“

Ein von vielen erwarteter Kandidat, der CDU-Fraktionschef Rayk Bergner, zieht sich gerade aus der Stadtpolitik zurück. Für Nachfragen war der 44-Jährige im Urlaub nicht erreichbar. Doch da der bisherige Pressesprecher des Landratsamtes Nordsachsen ab 1. Januar als neuer Leiter des „Eigenbetriebes Bildungsstätten des Landkreises“ gerade erst einen neuen Job antritt und deshalb auch sein Stadtratsmandat niederlegt, ist es eher unwahrscheinlich, dass das Glesiener Ortschaftsratsmitglied als Oberbürgermeister-Kandidat antritt.

Von Olaf Barth

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