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Schkeuditz Schkeuditzer Bahnhof wird zum Tatort
Region Schkeuditz Schkeuditzer Bahnhof wird zum Tatort
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14:50 19.05.2015
Tatort Schkeuditzer Bahnhof: Das Film-Team folgt den Kommissaren in die alte Unterführung, in der laut Drehbuch ein Verbrechen geschah Quelle: Michael Strohmeyer

Statt dessen strebten sie einige Meter weiter einem dunklen Loch in einem schmutzigen und mit Graffiti besprühten Backsteinbau entgegen. Denn diese längst geschlossene Bahnunterführung wurde gestern zum Drehort für die letzte Folge des Leipzig-Tatorts. Der MDR gab ihm den Arbeitstitel "Niedere Instinkte".

Diese Woche hatten die Dreharbeiten für den 21. und letzten Tatort mit Simone Thomalla und Martin Wuttke als Kommissare Eva Saalfeld und Andreas Keppler begonnen. Wie berichtet, dreht der MDR seine Tatort-Folgen künftig mit einem neuen Team in Dresden. Doch zunächst müssen die scheidenden Kommissare noch den letzten Fall in Leipzig aufklären. Und bei dem geht es laut MDR um ein entführtes achtjähriges Mädchen. Die Spuren führen die Kommissare zum Ort des Verbrechens, einen Treppenaufgang in einem stillgelegten Fußgängertunnel.

"Schkeuditz spielt im Film keine Rolle, sondern liefert schlichtweg das passende Motiv zum Film. Es finden nur an dem einen Tag Dreharbeiten in Schkeuditz statt", teilte gestern auf LVZ-Anfrage Bianca Richter vom MDR mit. Doch der Drehtag hatte es in sich. Neben den beiden Kommissaren waren elf Komparsen beteiligt. Auffällig für Beobachter auch der Bus mit einem darauf installierten Kamera-Arm, um aus dieser Perspektive Bilder einzufangen. Der hintere Teil des Bahnhof-Parkplatzes war für die zahlreichen Fahrzeuge der Film-Crew reserviert und abgesperrt worden. Das schaurige, nebeltrübe und feuchte Wetter gestern passte zu der Stimmung, die angesichts so einer schlimmen Tat bei Betroffenen vorherrscht.

Denn als die achtjährige Magdalena an einem Montagmorgen nicht in der Schule erscheint, lösen die Kommissare eine Großfahndung aus und bereiten nach der Entdeckung des Tunnels einen Massen-Gentest vor, den sie in den Medien ankündigen. Der Gedanke, dass die kleine Magdalena in ihrem Versteck mit dem Tode ringt, lässt die Kommissare nicht ruhen, gibt der MDR einen Einblick in den Inhalt des Films. Regie bei diesem Tatort führt Claudia Garde nach einem Drehbuch von Sascha Arango. Hinter der Kamera steht Carsten Thiele. Saxonia Media produziert diesen Tatort im Auftrag des MDR. Bis zum 1. Oktober 2014 soll in Leipzig und Umgebung gedreht werden. Produzent ist Jan Kruse. Der Krimi werde 2015 im Ersten gesendet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.09.2014
Olaf Barth

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