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Schkeuditzer Feuerwehrmann geht es wieder gut

Schkeuditzer Feuerwehrmann geht es wieder gut

In der Nacht zu gestern löschte die Freiwillige Feuerwehr Schkeuditz mit Unterstützung der Ortsteilwehren aus Dölzig, Radefeld und Wolteritz einen Brand in einer ehemaligen Schkeuditzer Möbelfabrik.

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Feuerwehreinsatz in der ehemaligen Schkeuditzer Möbelfabrik im Freirodaer Weg an der B6.

Quelle: Michael Strohmeyer

Schkeuditz. Die Kameraden waren gegen 20 Uhr zu dem Einsatz im Freirodaer Weg, gleich neben der neuen B 6, alarmiert worden. Wie die Polizei gestern mitteilte, war auf bisher unbekannte Art und Weise eine Lagerhalle im Obergeschoss in Brand geraten. Bei dem Löscheinsatz wurde ein Mittvierziger von der Schkeuditzer Wehr durch einen Stromschlag verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Das hat er laut Polizei aber nach kurzer ambulanter Behandlung wieder verlassen können. "Dem Kameraden geht es wieder gut, er ist zu Hause", sagte gestern der Schkeuditzer Wehrleiter Uwe Müller auf LVZ-Nachfrage.

Die Wehr versuche natürlich, den Strom abzuschalten oder von einem Hausmeister abschalten zu lassen. "Doch das Gebäude aus tiefster DDR-Zeit war nicht nur sehr verwinkelt, auch die ganze Elektrik war verwirrend angeordnet, sodass es trotz größter Vorsicht zu dem Kontakt mit einer noch unter Strom stehenden 230-Volt-Leitung kam", erklärte Müller. Für die Kameraden sei es in dem verrauchten und verwinkelten Gebäude schwer gewesen, den eigentlichen Brandherd auszumachen und zu ihm vorzustoßen. "Es muss schon mehrere Stunden geschwelt haben, die Hitzeentwicklung war sehr hoch", so Müller. Das Feuer hatte sich nach unten durchgebrannt, sodass die Kameraden auch die Zwischendecke aufbrechen musten, um dort Brandherde und Glutnester zu löschen. Dadurch dauerte der Einsatz bis in die gestrigen Morgenstunden. Von 22.30 bis 3.15 Uhr hatte die Polizei die Bundesstraße in Richtung Halle gesperrt. Insgesamt waren fast 50 Feuerwehrleute und zehn Fahrzeuge der Wehren im Einsatz. Die Kameraden in Glesien hatten in der Zeit Bereitschaft, um bei einem weiteren Brand den Löscheinsatz übernehmen zu können.

Die Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf andere Gebäude hätte nicht bestanden. Das Feuer hatte sich laut Polizei aber zum Teil auch auf die im Erdgeschoss befindlichen Gewerberäume einer Insektenfarm ausgebreitet. Tausende Würmer, Schaben, Spinnen und andere Tiere waren hier untergebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen ist ein Großteil der Heuschrecken und Grillen verendet. Die Brandursachenermittler setzen ihre Untersuchungen fort. Ein endgültiges Ergebnis wird erst in den nächsten Tagen erwartet.

Fest steht laut Polizei nur, dass es keine vorsätzliche Brandstiftung war. In der ersten Etage befinden sich Proberäume, wo der Brand ausgebrochen sei. Ob es sich um einen technischen Defekt oder fahrlässige Brandstiftung handelte, werde noch untersucht. Über die Höhe des Sachschadens könnten noch keine Angaben gemacht werden, da die Mieter beziehungsweise Eigentümer das Objekt noch nicht hätten betreten können.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.07.2015
Olaf Barth und Michael Strohmey

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