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Schkeuditz Schkeuditzer Gemeindezentrum fertig umgebaut
Region Schkeuditz Schkeuditzer Gemeindezentrum fertig umgebaut
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00:17 10.10.2016
Pfarrer Axel Meißner (rechts) dankt OB Jörg Enke und den Stadträten: Schkeuditz hatte 40 000 Euro zur Freiflächengestaltung dazugegeben. Quelle: Foto: Roland Heinrich
Schkeuditz

Ob Familienfeiern, Geburtstage, Einschulungs- oder auch Hochzeitsfeiern: Das für Bürger offene Gemeindezentrum in der Mühlstraße 10 hat all das seit dem Ende der Umbauarbeiten vor etwa zwei Jahren schon erlebt. Jetzt ist auch die Freiflächengestaltung hinter dem aufwendig sanierten Gebäude fertig. „Ich bin glücklich, wie es jetzt geworden ist“, sagte Pfarrer Axel Meißner. Fünf Jahre der Planungen und Bautätigkeit hätten ein ansehnliches Ende gefunden. „Ich hatte zugegebener Maßen etwas Bauchschmerzen bei der großen, gepflasterten Fläche“, gestand der Pfarrer. Gerade die werde aber von Kindern mit Rollern, Skate-Board oder Inline-Skatern sehr gut angenommen.

Rund 130 000 Euro sind in die Sanierung des Innenbereiches des einstigen Dreiseitenhofes, in die Freiflächengestaltung, geflossen. Von der Landeskirche gab es 70 000 Euro Unterstützung. Weshalb Meißner jetzt auch Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) zu einem Vor-Ort-Termin geladen hatte und zuvor auch den Schkeuditzer Stadträten ein Dankschreiben zukommen ließ, liegt daran, dass auch von der Stadt Geld für die Umgestaltung gekommen ist.

Nicht ohne Diskussionen hatte der Stadtrat vor zwei Jahren einen Antrag der Freien Wähler abgenickt und relativ unkonkret beschlossen, dass 40 000 Euro an die Schkeuditzer Kirchgemeinden gehen sollen. Zuvor waren insgesamt 70 000 Euro im städtischen Haushalt eigentlich für die Beseitigung von Altlasten bei der Sanierung der Wasserleitungen im Stadtteil Wehlitz eingeplant gewesen. Ein Betrag, den die damaligen Kommunalen Wasserwerke Leipzig eigentlich auf die Anwohner umlegen wollten. Aber ein Stadtratsbeschluss auf Anregung der Linken verpflichtete die Stadt zur Übernahme dieser Kosten. Danach stellte sich heraus, dass die Altlastenbeseitigung nur 30 000 Euro kostete, weshalb 40 000 Euro frei wurden.

Relativ schnell einigten sich die zum Gespräch gerufenen Kirchenvertreter darauf, dass die ganze Summe der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Albanus zugute kommen soll. Die war bereits bei Planungen, hatte Förderanträge gestellt und konnte allein das Geld auch so kurzfristig, wie es nötig war, verwenden.

Alte baufällige Nebengebäude mussten abgerissen werden. Relativ viel Geld ist in die Entwässerung der Fläche geflossen, sagte der Pfarrer. Nun sollen noch kleinere Funktionsgebäude gebaut und Bäume gepflanzt werden.

Von Roland Heinrich

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