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Schkeuditz Schkeuditzer Kameraden besuchen ADAC-Stützpunkt in Dölzig
Region Schkeuditz Schkeuditzer Kameraden besuchen ADAC-Stützpunkt in Dölzig
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14:54 28.12.2017
Auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Schkeuditz und den Ortsteilen waren in Dölzig beim ADAC zu Besuch. Die jungen Kameraden schauten sich hier im Luftrettungsstützpunkt die Hubschrauber an. Quelle: Foto: Michael Strohmeyer
Dölzig

Das Fahrsicherheitszentrum sowie der Luftrettungsstützpunkt des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) in Dölzig hatten dieser Tage Besuch von Schkeuditzer Feuerwehrleuten. Zunächst waren junge Kameraden von den Nachwuchsabteilungen der Wehr mit ihren Betreuern gekommen, später folgten Männer aus den Einsatzabteilungen.

Seit vielen Jahren schon gibt es die guten Beziehungen zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Schkeuditz und dem ADAC-Stützpunkt. So wundert es nicht, dass jetzt die Jugendfeuerwehr mit ihren Jugendwarten einmal in den Luftrettungsstützpunkt eingeladen wurde. Bei den technikbegeisterten Mädchen und Jungen war es ein ganz besonderes Erlebnis, den Hubschrauber der „Gelben Engel“ selbst in Augenschein nehmen zu können. Stationsleiter Martin Handschuh freute sich sichtlich über den interessierten Besuch. Nach seiner freundlichen Begrüßung stellte der Pilot während einer Führung die Arbeit in der Station vor und öffnete auch die Türen zu den beiden gelben Helikoptern „Christoph 61“ und „Christoph 63“. Hier staunten die Kinder und Jugendlichen über die hochwertige medizinische Einsatztechnik im Inneren der Hubschrauber. Handschuh erklärte, dass neben dieser wichtigen Technik ebenso bei einem Unfall auch das gute Zusammenwirken von medizinischen Rettungskräften und den Kameraden der Feuerwehren wichtig ist. Doch nicht nur die Hilfe bei Unfällen, auch das Verlegen von Patienten gehöre zu den Aufgaben des ADAC-Luftrettungsdienstes. Am Ende verwies der Pilot auch auf ein kleines Jubiläum, das diesen Monat in Dölzig begangen werden konnte: Seit zehn Jahren ist hier die Luftrettung stationiert.

Etwas später gab es dann auch von Mitgliedern der Schkeuditzer Einsatzabteilungen Besuch auf dem ADAC-Gelände. Denn Kameraden aus Schkeuditz, Glesien und Dölzig stellten sich im Fahrtrainingszentrum den Herausforderungen. Die ADAC-Ausbilder Roland Rauschenbach und Dirk Schiering übten mit den Feuerwehrleuten, wie sie ihre Fahrzeuge auch bei schwierigen Witterungsbedingungen, zum Beispiel bei regennasser Fahrbahn, sicher beherrschen können. Grundsätzlich sollte auch im Einsatzfall immer mit angemessener Geschwindigkeit und mit Kenntnis des Bremsverhaltens der Fahrzeuge gefahren werden. Denn die verschiedenen Gefährte sind mit ganz unterschiedlicher Technik beladen und reagieren entsprechende anders. Die Kameraden hatten extra verschiedene Fahrzeuge aus ihren Gerätehäusern mitgebracht. „Solche Lehrgänge bringen wirklich was und sind immer auch sehr effektiv“, sagte Sören Gula. Der 47-Jährige ist stellvertretender Stadtwehrleiter und selbst auch schon seit 25 Jahren bei der Feuerwehr dabei. Es sei sehr nützlich, das Verhalten der Lkw beim Fahren im Grenzbereich kennenzulernen und auch mal Ausweichmanöver und eine Notbremsung zu üben.

Stadtwehrleiter Uwe Müller kündigte nun für nächsten Monat ein weiteres Sicherheitstraining für alle an, die diesmal nicht mit dabei waren. Denn Sicherheit sei für alle Einsatzkräfte oberstes Gebot. Zum Abschluss des Trainings erhalten alle Teilnehmer ein Zertifikat übe die erfolgreiche Teilnahme.

Von Michael Strohmeyer

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