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Schkeuditz Schkeuditzer Kindertag erstmals im Ortsteil Radefeld
Region Schkeuditz Schkeuditzer Kindertag erstmals im Ortsteil Radefeld
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05:00 07.06.2010
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Radefeld

„Und ich flieg, flieg, flieg wie einer Flieger, bin so stark, stark, stark wie ein Tiger“, hallte es bei strahlendem Sonnenschein über den Hof der Kita Spatzentreff in Radefeld. Kimi, Larissa, Emily, Tim, Emma und Tom rissen die Arme weit auseinander und flogen gemeinsam mit DJ Andreas Guhde über die Asphaltplatten. Wer nicht flog, stellte Polizist Siegfried Richert und dem stadtbekannten Dinosaurier Poldi Fragen über Fragen, zeichnete, bastelte, rannte herum oder ließ sich von Peter Schilling, Mitglied des Planetarium Schkeuditz, das Sonnensystem erklären. Tausend Seifenblasen pustete der kleine Jonas Bäuml in die Luft. Der Sechsjährige konnte gar nicht genug von der hohlen schillernden Kugel bekommen. Besonders lustig fand er es, wenn sie am Ende zerplatzen.

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Radefeld. Der Sonnabend stand im Zeichen des 10. Kindertages der Stadt Schkeuditz. Erstmalig wurde die von der Stadtverwaltung und einer jährlich wechselnden Kindertagesstätte (Kita) organisierte Feier nicht in der Kernstadt, sondern in dem Ortsteil Radefeld begangen.

Weitere Highlights waren die kleine und die große Tanzgruppe, die unter Jubel empfangen und verabschiedet wurden. Zu den Höhepunkten zählten außerdem die Karate-Kicks der Kids vom Sportclub Budo Radefeld. Besonders überraschte der kleine Richard Müller mit seiner Tanzeinlage. Der Sechsjährige rockte schon wie die ganz Großen. Die Musik war dem Jungen dabei völlig egal. Natürlich am liebsten ein bisschen Hip Hop wie zum Beispiel von Sean Paul. Lampenfieber kannte Richard nicht. „Ich kann auch in der Luft tanzen“, sagte der Junge grinsend und legte sofort los. Mama Ramona stand stolz und lächelnd daneben. Selina Garcke bekam von all dem gar nichts mit. Die Fünfjährige war viel zu sehr in das Bemalen ihres Keramikclowns vertieft. „Malen gefällt mir hier am besten“, meinte sie entschieden und tupfte die rote Pinselspitze auf die Nase des Kaspers.

Bei dem Angebot der elf verschiedenen sozialen Einrichtungen war es schwer, sich zu entscheiden. Zahlreiche spannende Mitmach Aktionen hielten die Knirpse und ihre Eltern den ganzen Nachmittag auf Trab. Die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Schkeuditz Andrea Felske beobachtete das Treiben vom Rand aus. Das helle Lachen der 200 Kinder stimmte sie zufrieden.

Der ganze Aufwand hatte sich am Ende sehr gelohnt. Die Resonanz war so positiv, dass sich Glesien spontan dazu bereit erklärte, den nächsten Kindertag in der Kita „Kunterbunte Villa“ auszurichten. Und noch eine positive Nachricht: 20 Cent jeder verkauften Bratwurst wurde dem Hort und der Grundschule Glesien sowie der Kita Radefeld gespendet. Ein freudiger Abschluss, bevor Groß und Klein nach Hause spazierten.

Karoline Maria Keybe

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