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Schkeuditz Schkeuditzer Räte beschließen Sonderausgabe für Kulturhaus Sonne
Region Schkeuditz Schkeuditzer Räte beschließen Sonderausgabe für Kulturhaus Sonne
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00:34 11.05.2018
Der Schkeuditzer Stadtrat berief Ortswehrleiter und ihre Stellvertreter für fünf Jahre in ihre Ämter. Quelle: Foto: Michael Strohmeyer
Schkeuditz

Die Zustimmung der Stadträte zu den Wahlen der Feuerwehren in Glesien, Freiroda und Dölzig war eine Formalie. Einstimmig gaben die 18 anwesenden Räte per Beschluss ihr Einverständnis, dass Marcus Haugk und Lutz Bransdor zum Leiter und Stellvertreter der Ortsfeuerwehr Dölzig, Gerd Kühnel und Sebastian Gau an die Spitze der Wehr in Glesien und Dieter Bergmann zum Wehrleiter der Traditionsfeuerwehr Freiroda berufen wurden. Mit Urkunden und Präsenten bedankte sich der Oberbürgermeister Rayk Bergner (CDU) bei den Berufenen für die ehrenamtliche Arbeit und gratulierte zu den nächsten fünf Jahren im Amt. Stadtwehrleiter Uwe Müller, dessen Stellvertreter Mario Theilemann und die Räte schlossen sich dem Dank mit Worten und Beifall an.

Ebenfalls ohne Diskussion im Gremium ging ein Beschluss zur Satzungsänderung der Stadt über die Bühne. Inhalt: Die Anhebung der Elternbeiträge für die Betreuung der Kinder in Kindertageseinrichtungen. Bereits im November 2016 war eine Anhebung der Beiträge ab 1. August dieses Jahres beschlossen worden, konnte im vergangenen Jahr aber nicht in die Satzung aufgenommen werden, weil die Betriebskostenauswertung für 2016, die die Grundlage für die neuen Beiträge bildet, noch nicht vorlag. Noch 2017 wurden die Räte dann informiert, dass sich die beschlossene Anhebung der Beiträge laut der Betriebskostenauswertung für 2016 im gesetzlich vorgegebenen Rahmen befindet. Der entsprechende Satzungsänderungsbeschluss wurde dann einstimmig befürwortet.

In das Kulturhaus Sonne soll noch in diesem Jahr neue Technik einziehen. Zum einen ist mit Hilfe von Fördergeldern vom Kulturraum Leipziger Raum eine klimatische Aufwertung beziehungsweise Nachrüstung geplant (die LVZ berichtete). Jetzt haben die Stadträte beschlossen, die einmal aufgemachte Baustelle auch gleich für neue EDV-Leitungen und für WLAN-Anschlüsse zu nutzen. Dafür ist eine außerplanmäßige Auszahlung in Höhe von rund 23 000 Euro nötig. Die trägt die Stadt nicht allein: Mit den Stadtwerken Schkeuditz konnte vereinbart werden, dass gut 10 000 Euro von der Stadttochter übernommen werden. Die restlichen knapp 13 000 Euro werden aus Mehreinnahmen der Stadt beglichen.

Ohne Einwendungen hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Komm-Treu aus Markkleeberg den Jahresabschluss 2014 der Stadt Schkeuditz geprüft. Die Bilanzsumme betrug da rund 180 Millionen Euro. Für den Abschluss des Jahres 2015 wird nun ein neuer Wirtschaftsprüfer beauftragt. Die Komm-Treu hatte mit dem letzten bereits fünf Jahresabschlüsse der Stadt begutachtet. „Danach müssen wir den Prüfer wechseln“, erklärte Bergner. Von sechs Anfang März gefragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften hat sich die BDO Leipzig mit dem wirtschaftlichsten Angebot durchgesetzt und prüft nun zunächst das Finanzjahr 2015.

Von Roland Heinrich

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