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Schkeuditzer Schillerstuben sind „erstklassig“

Gault-Millau-Bewertung Schkeuditzer Schillerstuben sind „erstklassig“

Kaum noch Platz ist an den Wänden im Flur der Schkeuditzer „Schillerstuben“. Urkunde um Urkunde zeugt dort nämlich von der Qualität des Gourmet-Restaurants. Jetzt kommt eine weitere hinzu. Von 20 möglichen Punkten bekamen die Schkeuditzer 14.

Claudia Drahokoupil präsentiert in der Schillerstube in Schkeuditz eine Gourmet-Vorspeise. An der Wand hängen die Urkunden auch von Gault-Millau.

Quelle: Roland Heinrich

Schkeuditz. Kaum noch Platz ist an den Wänden im Flur der Schkeuditzer „Schillerstuben“. Urkunde um Urkunde zeugt dort nämlich von der Qualität des Gourmet-Restaurants. Jetzt kommt eine weitere hinzu: „Die Urkunde haben wir zwar noch nicht, aber im Gault-Millau sind wir wieder aufgeführt“, sagte Claudia Drahokoupil. Gemeinsam mit ihrem Mann sorgt sie in den „Schillerstuben“ in der Herderstraße in Schkeuditz für Wohlfühlatmo­sphäre und Gaumen-Schmeicheleien. Für letztere ist eigentlich Küchenchef Miroslav Drahokoupil zuständig.

„Es gibt schon Gäste, die mit Hilfe eines Restaurantführers entscheiden, welches Haus sie aufsuchen wollen. Ich würde das, wenn ich in einer mir unbekannten Gegend unterwegs bin, auch so machen“, sagte die Gastgeberin. Auf etwa 20 Prozent ihrer Gäste schätzt sie den Anteil derer, die ähnlich verfahren. Hauptsächlich aber kommen Stammgäste in das „Restaurant Schillerstuben“. Und die kommen aus ganz Deutschland.

Im neuen Gault-Millau-Führer für 2017 hat es für die „Schillerstuben“ nun erneut 14 von 20 möglichen Punkten gegeben. „Seit 2007 erhalten wir diese Bewertung. Davor gab es 13 Punkte und das seit 1998“, sagte Claudia Drahokoupil. Dabei hat ihr Mann, der gebürtige Prager Miroslav Drahokoupil, sein Hobby zum Beruf gemacht und ist in der Küche eigentlich Autodidakt. Doch was er allein als Vorspeise zaubert, lässt einem schon beim Vorlesen das Wasser im Mund zusammenlaufen: Wildkräutersalat mit Carpaccio vom Kalbs-Tafelspitz und Ochsenburger. Letzterer ist mit einem herkömmlichen Burger nicht zu vergleichen, schon weil er nicht eingeengt zwischen zwei Brötchenscheiben daherkommt. Das Fleisch liegt auf einem kreisförmig drapiertem Avocadosalat, obenauf thront ein wachsweiches Landei. Ein Apfel-Radieschen-Sellerie-Salat und eine Orangen-Senf-Mayonnaise dekorieren den Carpaccio.

Eine Kochmütze und drei Bestecke, die es im Gault-Millau für die Schillerstuben gab, bedeuten eine „sehr gute Küche“ beziehungsweise die Restaurantkategorie „erstklassig“. Aus einem sechsgängigen Menü müssen mindestens drei Gänge gewählt werden. Die kosten 65 Euro; für alle Gänge sind 89 Euro fällig. „Wir haben außerdem etwa 320 Positionen auf unserer Weinkarte“, erwähnte Claudia Drahokoupil noch.

Seit 1996, also seit 20 Jahren, gibt es die „Schillerstuben“. Die heißen so, weil die Drahokoupils in der Schillerstraße 10 mit einem Bistro begonnen haben. Schon nach einem Jahr war man aber auf Drängen der Kundschaft vom Bistro ab- und in der Spitzengastronomie angekommen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei den „Schillerstuben“ vorzubestellen. Das gelte vor allem in der bevorstehenden Weihnachtszeit. „Es gibt schon einige Bestellungen, wir haben aber noch freie Plätze“, sagte die Gastgeberin.

www.schillerstuben.de

Von Roland Heinrich

Schkeuditz, Herderstraße 21 51.3994776 12.2278757
Schkeuditz, Herderstraße 21
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