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Schkeuditzer Schul- und Hortfest lockt mit vielen Angeboten

Grundschule und Hort stellen ihre Angebote vor Schkeuditzer Schul- und Hortfest lockt mit vielen Angeboten

Einiges zu sehen und erleben sowie zum Mitmachen gab es wieder für die Besucher des Schkeuditzer Schul- und Hortfestes. Auch der DRK-Kreisverband Leipzig-Land stellte sich vor.

Tüfteln, bauen, konstruieren: Fiona, Luisa, Tim und Vlad (v.l.) nutzen die vielen unterschiedlichen Angebote beim Schkeuditzer Grundschul-und Hortfest.

Quelle: Ingrid Hildebrandt

Schkeuditz. Leibniz würde staunen, was gäbe es für ihn alles zu entdecken: Tüftler, Architekten, Konstrukteure, Techniker, Künstler und dies nicht etwa an einer Universität. Nein, an einer ganz normalen Schule für Sechs- bis Zehnjährige. Kein Wunder, dass sie meinen Namen trägt, würde der Wissenschaftler wohl nicht ohne Stolz denken. Ja, an der Schkeuditzer Leibniz-Grundschule hätte der kleine Gottfried Wilhelm bestimmt auch gern gelernt. Und das Beste – nach der Schule ginge das Entdecken und Erkunden im Haus der Elemente weiter.

Damit nicht genug: Feiern können die Mädchen und Jungen auch noch – wie beim traditionellen Schul- und Hortfest am Samstag zu erleben. Gekoppelt mit dem Tag der offenen Tür strömten hunderte Neugierige und Feierlustige in den Schulcampus an der Schkeuditzer Ringstraße. Das Motto von Klein und Groß: Einfach der Neugier folgen. Wer wollte, hatte seinen Spaß beim bunten Programm auf dem Schulhof, andere lockten die Fachkabinette. Ganz in Gedanken versunken bauten Tim, Vlad, Luisa und Fiona im Werkraum einen Kran zusammen.

Tüfteln schult Motorik und Koordination

„Das Tüfteln und Konstruieren schult Motorik und Koordination“, erläuterte Fachlehrerin Yvonne Barth den Eltern. „Außerdem bekommen die Schüler Verständnis für die einzelnen Abläufe.“ Dies nutze zudem in vielen anderen Bereichen. Auch in der Freizeit müsse alles getan werden, die natürliche Neugier der Kinder zu fördern, so die Pädagogin. Das ließen sich die Eltern nicht zweimal sagen und bastelten gemeinsam mit ihren Kindern in den jeweiligen Räumen von Schule und Hort.

Aber auch ohne die Großen machte die Erkundungstour Spaß: Tim checkte schon mal ab, was er aus Holz noch alles fertigen könnte, Fiona war kaum vom Computer weg zu bekommen und Luisa zeigte ihr Talent als Nachwuchs-Elektrikerin: „Ich habe heute schon einen Stromkreis nachgebaut“, berichtete das Mädchen und lieferte auch gleich die Theorie dazu: „Materialien, die Strom leiten, nennt man ,Leiter’“. Stein auf Stein schichtete Hannah auf, um verschiedene Turmformen zu bauen. „Ich muss ganz vorsichtig bauen, sonst kippt er um“, erklärte die kleine Schkeuditzerin. Die Sechsjährige gehörte zu den künftigen Erstklässlern, die am Samstag Klassen- und Hortzimmer inspizierten.

90 Prozent der Schkeuditzer Schüler besuchen den Hort

Weitere Anziehungspunkte: der Theaterraum, wo sich die Mädchen und Jungen in bunte Fabelwesen verwandeln konnten, die Terrasse, wo Speisen mit selbstgezogenen Kräutern serviert wurden – überhaupt die unterschiedlichen Funktionsräume mit den spannenden Angeboten. Kein Wunder, dass 90 Prozent der Schkeuditzer Schüler, den Hort der Grundschule besuchen, wie die Leiterin der Einrichtung, Jana Teichmann berichtete. Abwechslungsreich ging es auch auf dem Schulhof zu, wo Aileen, Friederike, Mia und Co. beim „Basteln mit Claudi“ Tiere bemalten und Stelzenläufe, Weitwürfe oder Glücksspiele lockten.

Ebenfalls umringt: die Station vom DRK-Kreisverband Leipzig-Land, dem Träger des Hortes. „Viele wollen sich mal einen Verband anlegen oder auf der Rettungsliege Platz nehmen“ sagte Isabel Nitzschke (14) lachend. Alles in allem ein Bildungscampus, der vollkommen zufrieden macht? Ja – fast: „Es müsste noch mehr Ganztagsangebote geben“, wünscht sich Linda.

Von Ingrid Hildebrandt

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