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Schkeuditz Schkeuditzer Schulen profitieren
Region Schkeuditz Schkeuditzer Schulen profitieren
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05:00 15.04.2011
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Schkeuditz

Neben Personalcomputern und Laptops wurden hier sogenannte interaktive Tafeln ausgeliefert. Verwendet werden diese jedoch noch nicht. Noch müssen die Lehrer dafür qualifiziert werden.

Abstürze des Betriebssystems, aufwendige Wartung und Probleme der Computersicherheit gehören in der Lessing-Mittelschule in Schkeuditz der Vergangenheit an. Insgesamt wurden hier 32 neue Computer, 16 Laptops und vier interaktive Tafeln ausgeliefert. In ähnlicher Art sind zuvor auch die Sonnenblumen- und die Leibniz-Grundschule ausgestattet worden. Die Thomas-Müntzer Grundschule in Wehlitz soll Ende des Jahres mit Fertigstellung des Neubaus folgen.

„Für 2010 waren dazu etwa 70 000 Euro und für 2011 etwa 100 000 Euro im Haushaltsplan eingestellt“, informiert Stadtsprecher Helge Fischer auf Anfrage der LVZ. Eine Förderung der Aufrüstung in der Paul-Wäge-Grundschule in Dölzig ist leider nicht möglich, ergänzt er.

„Der große Vorteil der neuen Technik ist ein zentraler Server-Raum“, beschreibt Gerd Jänicke, der an der Lessing-Schule der derzeit einzige Informatiklehrer ist. Unterstütz werde er von zwei „quer einsteigenden“ Kolleginnen. Durch den zentralen Raum und das Wegfallen einzelner Computer sei eine Wartung des Systems auch in Fragen der Sicherheit äußerst problemlos.

In den jetzt zwei Informatikräumen stehen jeweils 16 Monitore mit Tastaturen, informiert Jänicke. Zuvor habe es nur einen Raum gegeben. „Auch sind wir nicht mehr an diese Räume gebunden“, klärt er auf. Pro Etage gebe es zwei drahtlose Stationen, mit denen man sich von überall innerhalb des Gebäudes verbinden könnte. „Jeder Schüler hat sein eigenes Passwort“, erwähnt er eine aufwendige Einrichtung der „neuen Freiheit“.

Hauptsächlich für den naturwissenschaftlichen Unterricht seien die interaktiven Tafeln gedacht. Mittels eines Beamers wird an diese ein Computerbild projiziert. „Das Board funktioniert dann wie ein großes Touchpad“, klärt er auf. Man könne wie auf einer Tafel schreiben und nebenher Internet-Rechercheergebnisse präsentieren.

Verwendet werden die Tafeln aber noch nicht. Die Lehrer, für die diese Technik ebenfalls neu ist, müssten noch qualifiziert werden. „Ab Mai ist dann eine vollständige Nutzung der Soft- und Hardware geplant“, sagt Jänicke.

Roland Heinrich

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